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INFOMATIQUE

Das Spiel des Engels

Das Spiel des Engels

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Autor: Carlos Ruiz Zafón
Urheber: Carlos Ruiz Zafón, Peter Schwaar
Verleger: S. Fischer

Kaufen Neu: EUR 24,95

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Neu (34) Gebraucht (5) Sammlerstück (1) ab EUR 20,50

Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 17 Rezensionen
Verkaufsrang: 5

Medium: Gebundene Ausgabe
Ausgabe: 1
Seiten: 720
Versandgewicht: 1.8
Maße (innen): 8.4 x 5.4 x 1.9

ISBN: 3100954009
EAN: 9783100954008
ASIN: 3100954009

Publikation: November 10, 2008  (Neu: Letztes 30 Tage)
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de Redaktion
David Martín ist siebzehn, als er die Chance seines Lebens erhält: Der Chefredakteur einer Regionalzeitung fragt ihn, ob er für einen ausgefallenen Beitrag Ersatz liefern könne. Und David Martín kann: seine Erzählungen "Geheimnisse von Barcelona" werden ein Riesenerfolg. Doch im Laufe der Zeit wird klar: Dieser Erfolg hat seinen Preis... Die mystisch-spannende Geschichte, die Bestsellerautor Zafón in Das Spiel des Engels entfaltet, zieht den Leser rasch in ihren Bann und entführt ihn in ein faszinierend morbides Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Zafóns grandioses Debüt Der Schatten des Windes begleitete den Buchhändler Daniel Sempere auf einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Das Spiel des Engels führt nun noch weiter zurück, nämlich bis zu Daniels Großvater. Der alte Buchhändler Sempere ist jetzt der väterliche Freund Davids. Nach seinem erfolgreichen Einstand verdient der aus armem Hause stammende Literat David bald sein Geld mit dem Fortsetzungsroman "Verdammte der Stadt". Doch im Laufe seiner 127 Folgen zehrt die Arbeit ihn auf, seine Liebe zur schönen Cristina bleibt unerwidert, und seine Gesundheit nimmt schweren Schaden.

Eines Tages, als es David Martín besonders schlecht geht, nimmt der alte Buchhändler Sempere ihn mit an einen geheimnisvollen Ort, der schon im Der Schatten des Windes verzauberte: den Friedhof der vergessenen Bücher. Bald darauf erhält der inzwischen schwer kranke David eine seltsame Offerte von einem dubiosem Verleger. Für das Schreiben einer ganz speziellen Auftragsarbeit macht dieser dem Schriftsteller ein verlockendes Angebot - ein guter Deal oder ein Pakt mit dem Teufel?

Das Spiel des Engels ist gleichzeitig Fantasy-Märchen, Liebesgeschichte, Krimi und Horrorstory. Das Buch fesselt den Leser mit den fein gesponnenen Fäden seiner Geschichte, sodass man bald nicht mehr zwischen erzählter Wirklichkeit und imaginiertem Trugbild zu unterscheiden vermag. Wie schon in Der Schatten des Windes verknüpft Zafón äußerst kunstvoll verschiedene Ebenen und Stränge miteinander. Über geheimnisvolle Orte und metaphysisch anmutende Begegnungen verdichtet sich die Handlung immer mehr - bis zu dem Punkt, da sie schließlich in einen erbarmungslosen Kampf auf Leben und Tod mündet. -- Ulrike Künnecke, Literaturtest


Interview: 5 Fragen an Carlos Ruiz Zafón

Herr Zafón, Ihr letztes Buch Der Schatten des Windes entführte uns an einen geheimnisvollen Ort, an dem Bücher niemals sterben. Wohin entführt uns Ihr neuer Roman Das Spiel des Engels?

Das Spiel des Engels entführt den Leser wieder in das literarische Universum des Friedhofs der Vergessenen Bücher und in das mysteriöse gotische Viertel Barcelonas. Es ist eine Geschichte, in der es Intrigen und Romanzen gibt, die tragisch und komisch ist. Und sie steckt voller Überraschungen.

Wie arbeiten Sie an einem Roman?

Zafon Wenn ich mich hinsetze, schreibe ich tagelang durch und gönne mir nur einen freien Tag in der Woche. Einen Teil vom Das Spiel des Engels habe ich in Los Angeles geschrieben. Ein Freund hat mir ein Arbeitszimmer überlassen und ich habe dort von 6 Uhr früh bis 2 Uhr mittags geschrieben, völlig gegen meine Veranlagung. Sonst arbeite ich immer nachts. Schreiben ist ein komplizierter Prozess, der mich viel Zeit kostet und für den ich mich ein wenig aus der Welt zurückziehen muss.




In Spanien ist "Das Spiel des Engels" noch erfolgreicher als Ihr erster Roman. Woran, glauben Sie, liegt das?

Zafon "Der Schatten des Windes" habe ich vor zehn Jahren angefangen zu schreiben. Ich glaube, dass ich in dieser Zeit etwas hinzugelernt habe. Man lernt aus seinen Fehlern und mit dem Alter. Zudem war das Buch aus der Perspektive eines heranwachsenden Jungen geschrieben und deshalb liebenswürdiger. Beim Das Spiel des Engels war ich mutiger, und so ist dabei die ruchlose Schwester von Der Schatten des Windes herausgekommen. Es hat mehr von Charles Dickens: Es ist eine Hommage an die Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, die die Literatur auf fieberhafte Weise lebten.


Wann haben Sie angefangen zu schreiben?

Zafon Als ich zum ersten Mal Geld für etwas von mir Geschriebenes erhielt, war ich acht Jahre alt und dachte, mit 13 bin ich berühmt. Ich gründete mit einigen Freunden an der Schule einen Verlag. Einer kümmerte sich um die Gestaltung, ein anderer machte die Kopien, und ich schrieb. Es waren Horrorgeschichten mit Außerirdischen und Vampiren. Mit dem Geld, das wir einnahmen, kauften wir uns Süßigkeiten. Seitdem habe ich nicht aufgehört zu schreiben.



Was ist Glück für Sie?

Zafon Ich tu gerne einmal nichts, aber irgendetwas mache ich immer. Ich höre gern Musik, lese, gehe ins Kino, reise und lerne. Ich lerne sehr schnell. Viel wichtiger als der Erfolg meiner Bücher ist für mich, dass ich seit langer Zeit zum ersten Mal mit mir selbst zufrieden bin. Was ist für mich das Glück? Darauf antworte ich immer das Gleiche: geistige Zufriedenheit.





Über den Autor

Carlos Ruiz Zafón Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren, wuchs im Schatten von Gaudís Kathedrale Sagrada Família auf und besuchte die gotische Jesuitenschule von Sarría. Deren wuchernde Architektur regte schon den 10-Jährigen zu Schauergeschichten an und inspiriert ihn bis heute zu seinen kunstvoll konstruierten Romanhandlungen. Seine berufliche Laufbahn begann er als Texter, bevor es ihn 1994 nach Los Angeles zog, wo er zehn Jahre als Drehbuchautor und Journalist arbeitete. Für sein Erstlingswerk Der Fürst des Nebels erhielt Ruiz Zafón 1993 den Edebé-Preis für Jugendliteratur. Sein Roman Der Schatten des Windes von 2001 wurde zum größten Bucherfolg Spaniens und begeisterte, in mehr als 30 Sprachen übersetzt, Leser in aller Welt.

















Kundenrezensionen:   Gelesen 12 mehr Rezensionen...

2 von 5 Sternen Unlogisch und nicht rund   November 20, 2008
Büchersnob
2 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Genauso spannend wie der Schatten des Windes. Allerdings war der Vorgänger nicht nur ein anspruchsvolles, sondern auch ein in sich stimmiges Buch. Das Spiel des Engels lässt am Schluss so viele Fragen unbeantwortet, dass man an einen Kunstgriff des Autors nicht mehr glauben kann. Hier hat der Lektor geschlafen. Wer ein anspruchsvolles gutes Buch lesen will wird hier sehr wohl bedient, allerdings war ich bezüglich der offenen Fragen auch sehr enttäuscht.


5 von 5 Sternen Das lange Warten hat sich gelohnt.....   November 19, 2008
Spacemountainrider (Trier)
0 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

.... denn es ist ein wunderbarer Roman entstanden, der seinem Vorgänger " Schatten des Windes" in nichts nachsteht. Einfach jedem nur zu empfehlen, der einmal wieder so richtig in ein Buch eintauchen will, um Raum und Zeit zu vergessen. Perfekteres Lesevergnügen wird es in nächster Zeit bestimmt nicht geben.


1 von 5 Sternen Hastig uebersetzt fuer das schnelle Geld   November 18, 2008
Marr
4 aus 17 fanden die folgende Rezension hilfreich

Leider hatte offensichtlich weder Uebersetzer noch Editor die Zeit einen dem Buch gebuehrenden Job zu machen. Deshalb geht das warten weiter, naemlich auf die englische oder franzoesische Ausgabe. Dort laesst man sich offensichtlich mehr Zeit und veroeffentlicht erst naechstes Jahr.

Es hat schon eine ganz besondere Ironie, dass damit ausgerechnet dieses Buch der Geldgier eines grossen Verlages zum Opfer faellt... wer es gelesen hat weiss, was ich wovon ich spreche...



5 von 5 Sternen Ein Bestseller für gehobene Ansprüche   November 17, 2008
Kudla Jurgen
2 aus 10 fanden die folgende Rezension hilfreich

Carlos Ruiz Zafón entführt uns wieder einmal in ein Barcelona voller Mythen, Geheimnisse und Überraschungen. Von der ersten Seite an schafft er es den Leser gefangen zu nehmen von dieser außergewöhnlichen Atmosphäre die seine Bücher charakterisiert. Ein Buch wie geschaffen um den kalten Wintertagen zu entfliehen in eine Welt auf der es solche schönen Orte wie der Friedhof der vergessenen Bücher gibt.
Es ist nach meiner Ansicht auf jeden Fall eine empfehlenswerte Anschaffung. Mir persönlich gefiel es noch besser als sein Vorgänger, aber das ist sicher Geschmacksache. Da hilft nur eines: selber lesen.



4 von 5 Sternen Als wäre ich in Barcelona   November 17, 2008
anna
7 aus 12 fanden die folgende Rezension hilfreich

Obwohl ich die Stadt noch nie im Leben betreten habe, habe ich wieder mal das Gefühl der geheimnisvollen und zugleich schönen Barcelona sehr nahe zu sein.
Das erste Mal war es als ich Der Schatten des Windes gelesen habe und diesmal geschieht es dank dem Das Spiel des Engels.

Der Autor, Carlos Ruiz Zafon, bleibt seiner Erzählweise und seinem Still treu. Die Geschichte von David Martin, einem Schriftsteller, hat viele Ähnlichkeiten mit dem Weltbestseller und doch ist sie an sich außergewöhnlich und eindrucksvoll.
Der Junge wird mutterlos von einem gewalttätigen Vater großgezogen. Nach dem dieser ermordet wird, findet sich der Knabe unerwartet unter der Betreuung eines reichen Spaniers Don Pedro, der aus der Ferne seine harten Schritte ins Erwachsenenleben beobachtet und beim Bedarf unterstützt. Davids erste Romane entsprechen bei Weitem nicht seiner eigenen Vorstellungen, doch sie finden einen Kreis von treuen und begeisterten Lesern. Einer von ihnen ist der geheimnisvolle Andreas Corelli, der den Jungen mit einem Angebot lockt, das dieser nur sehr schwer ablehnen kann.

Der Friedhof der vergessenen Bücher scheint hier zuerst keine so große Rolle zu spielen. Doch als sich ergibt, dass David aus dieser umfangreichen Büchersammlung gerade das Buch auswählt, das mit seinem bisherigen Leben in enger Verbindung steht, setzen sich die Puzzeln zu einem Ganzen zusammen. So wird dem Leser langsam klar, dass Zafon nichts dem Schicksal überlässt, sondern alles raffiniert und sehr durchdacht handelt.

Verständlicherweise kommt Das Spiel des Engels um den Vergleich mit dem Schatten des Windes nicht drum herum.
Fakt ist, dass es sich bei dem neuen Buch zeitlich um einen Vorgänger des Bestsellers handelt, was zu einer Konfrontation der beiden Werke führt.
Nicht nur das Motiv des Friedhofs taucht wieder auf. Auch die Familie Sempre trifft man bei Gelegenheit. So erfährt der Leser zum Beispiel wie die Eltern von Daniel Sempre zueinander gefunden haben.
Beide Protagonisten, David und Daniel geraten in Geschichten, die dessen Leben aus dem Fugen bringen. Die Suche nach Antworten wird für die zwei genauso abenteuerreich wie gefährlich. Trotz dieser Gemeinsamkeiten, ähneln sich die beiden nur bedingt. Meiner Meinung nach gleicht der David eher dem rätselhaften Schriftsteller Julian Carax (aus dem Schatten des Windes).

Einer der etwas ganz Neues bei dem Buch erwartet wird wahrscheinlich enttäuscht.
Die Parallelen zum Schatten des Windes lassen sich nicht leugnen.
Das Einzige was mich an dem Buch stört, ist die Tatsache, dass ich diesmal kein gruseliges Gefühl beim Lesen erlebt hatte. Trotzdem fesselt die Lektüre vom Anfang bis zum Ende. Und für die windigen Herbstabende ist es sicher sehr zu empfehlen.


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