Die Tochter der Wanderhure | 
vergrössern | Autor: Iny Lorentz Urheber: Iny Lorentz Verleger: Knaur
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Bewertung: 9 Rezensionen Verkaufsrang: 57
Medium: Gebundene Ausgabe Seiten: 720 Versandgewicht: 1.9 Maße (innen): 8.5 x 6 x 1.8
ISBN: 3426662426 EAN: 9783426662427 ASIN: 3426662426
Publikation: Oktober 6, 2008 Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Als Trudi erwacht, kann sie sich zunà chst an nichts erinnern. Dann aber dà mmert ihr wieder, was soeben im Weinrausch zwischen ihr und Georg von Gressingen vorgefallen ist. Aber Trudi braucht sich nicht zu schà men. Immerhin wird sie den Ritter ohnehin bald heiraten. Zumindest glaubt sie das. Aber Georgs Onkel hat andere Plà ne als den, seinen Neffen mit einer Frau zu verheiraten, die ihm nur Burg Kibitzstein bieten kann -- und deren Mutter zudem von zweifelhaftem Ruf sein soll. Dann wird auch noch Trudis Vater Michael ermordet, ein einflussreicher Gà nner stirbt. Trudi und ihre Mutter, die Wanderhure Marie, stehen plà tzlich in einer feindlichen Welt. Auf der Suche nach Rettung macht sich Trudi auf den gefahrvollen Weg zum Hof Kà nig Friedrichs -- und wird in einer lebensgefà hrlichen Situation ausgerechnet von jenem Mann gerettet, den sie fà r den Mà rder ihres Vaters hà lt... Die Tochter der Wanderhure ist die Fortsetzung der erfolgreichen historischen Romane Die Wanderhure und Das Vermà chtnis der Wanderhure aus der Feder von Bestseller-Autorin Iny Lorentz. Fans dieser Figur werden sich à ber ein Wiedersehen mit Marie ebenso freuen wie darà ber, dass es in der nà chsten Generation mit Lorentz’ Geschichte aus der deftigen und intriganten Welt des Mittelalters weitergeht. Fans von historischen Romanen hingegen werden sich vielleicht à ber die ein oder andere Fragwà rdigkeit und literarische Merkwà rdigkeit wundern. Dass etwa die â Ritter und Burgherren dieser Gegend schwerer unter einen Hut zu bringen“ seien â als ein Sack Flà he“, ist eine Formulierung, die zumindest schmunzeln macht (weil man sich eben fragt, warum es schwerer sein soll, einen Sack Flà he unter einen Hut zu bringen als, sagen wir, einen Sack mit Mehl). Solche Dinge kennt man ansonsten nur von den vielschreibenden Drehbuchautoren diverser Soap Operas, die im Eifer ihres schnellen Geschà fts Sprichwà rter durcheinanderbringen oder auf schiefe Bilder setzen. Aber das sind nur Kleinigkeiten. Im Groà en und Ganzen nà mlich ist Die Tochter der Wanderhure ein spannendes, teils auch historisch à beraus informatives Buch. Gute Unterhaltung ist es auf jeden Fall. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
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| Kundenrezensionen: Gelesen 4 mehr Rezensionen...
leider etwas schwächer November 12, 2008 Thomas Heinrich (München) 5 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe die 3 thematisch vorangehenden Bücher mit großem Interesse gelesen und mich auf Teil 4 gefreut. Leider ist dieses Buch nun nach meiner Meinung das schwächste. Sicher positiv ist die wiederum eindrucksvolle zeitgeschichtliche Beschreibung zu erwähnen. Meine Kritik setzt an der Handlungsdramaturgie an. Dem Leser bieten sich in der ersten Hälfte eine bemüht auf Konflikte ausgerichtete Story an. Weniger Herde hätten sicher gereicht, diese dafür aber bitte etwas ausgearbeiteter. So geht es zickzack durch allerlei Familien und Geschlechter. Aufgrund der Vielzahl der zu lösenden Knoten geht es am Ende denn auch entsprechend hektisch und teils märchenhaft zu, um es passend zu machen. Ich wünsche mir, einen handwerklich etwas liebevolleren Teil- wenn es einen geben wird ;-)
Versand zum Geburtstag November 12, 2008 Sparkasse Gifhorn-wolfsburg (Müden) 3 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Tochter der Wanderhure Dieses Buch wurde sehr schnell und pünktlich zum Geburtstag verschickt. Die Verpackung war sehr geschmackvoll gewählt. Uwe Ruppenthal
Langweilige Fortsetzung??? Wohl kaum - November 10, 2008 Laure-Rouge (Pfalz) 1 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Fortsetzung der berühmten "Wanderhure" handelt von Trudi Adler und ihrem Versuch ihrer Mutter in einer heiklen Situation zu helfen. Die Hauptfiguren von früher stehen mittlerweile nicht mehr im Vordergrund. Michael Adler wird ermordet und Marie muss ihre Besitztümer schützen, damit ihr Sohn Falko noch etwas erben kann. Trudi macht sich auf den gefährlichen Weg um Hilfe beim König zu erhalten und muss dort feststellen das ihr Geliebter der Mörder ihres Vaters ist. Das Autoren Paar begeistert immer wieder mit neuen Ideen.
Einige Längen November 5, 2008 Media-Mania.de 8 aus 11 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Münchner Autorenpaar Iny und Elmar Lorentz, bekannt unter dem Pseudonym Iny Lorentz, hat mit den Romanen der "Wanderhure"-Reihe große Erfolge erzielt und eine riesige Fangemeinde gewonnen. Nachdem Marie im Mittelpunkt in mittlerweile drei Romanen stand ("Die Wanderhure", "Die Kastellanin", "Das Vermächtnis der Wanderhure"), ist es zwölf Jahre später ihre älteste Tochter Trudi, die auf Reisen geht und Abenteuer bestehen muss. Leider gestaltet sich die Geschichte diesmal nicht so kurzweilig wie in den bisherigen Büchern. Zunächst einmal werden dem Leser eine Menge Namen um die Ohren gehauen. Zwar gibt es am Ende des Buches ein Personenregister, aber zunächst mal wird einem regelrecht schwindelig von den ganzen Titeln, Burgen, Fürstentümern und Herkunftsverhältnissen, von den Ambitionen und Interessen der einzelnen Akteure. Richtig interessant wird es eigentlich nur, wenn die Rede nicht von fränkischer Politik ist, sondern wenn es menschelt zwischen den Charakteren. Wie immer haben die Frauen in diesem Roman es schwer, Gewalt und Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung und ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Trudi Adler ist ein toll ausgearbeiteter Charakter, und man liest gerne von dem störrischen Mädchen, das sich so vehement für ihre Interessen einsetzt und nie klein bei gibt. Doch die Ereignisse, die wirklich lesenswert und spannend sind, sind rar gesät in dieser Erzählung; es dauert sehr lange, bis die Geschichte endlich in Fahrt gerät. Die Ermordung Michel Adlers ist natürlich ein guter Griff der Autoren, denn so kommt Bewegung in eine Situation, die in der x-ten Fortsetzung irgendwann zu langweilen beginnt und nichts Neues mehr bereit hält. Ansonsten heißt es für den Leser, sich in Geduld zu üben: Nach knapp 250 Seiten wird endlich die dreitägige Hochzeit von Bona beschrieben, und erst einhundert Seiten später macht Trudi sich endlich auf den Weg zum König. Diese Ereignisse sind dann kurzweiliger und spannender beschrieben und die Handlung bewegt sich endlich auf ihr Ziel zu; die Seiten davor scheinen eher Vorgeplänkel zu sein. Wenn man ein Buch problemlos um zweihundert Seiten kürzen könnte und es wäre trotzdem noch alles gesagt, dann ist das nie ein gutes Zeichen, und das trifft hier leider zu. Die detaillierten Ausführungen sind für einen historischen Roman zwar lobenswert, nur leider eben zäh zu lesen, weil sie nicht kurzweilig verpackt wurden. So entlocken einem die Ränke von Rittern, Äbten, Prälaten und Fürstbischöfen bisweilen eher ein Gähnen, will man doch viel lieber wissen, wie es mit Trudis Weg weitergeht. Für Fans der Iny Lorentz-Romane um die Wanderhure und ihre Tochter ist diese Geschichte sicher interessant, wenn auch kein unbedingtes Muss als Fortführung der Reihe. Wer kein Fan der Reihe ist, dürfte sich stellenweise eher langweilen oder sich an der eher seichten Geschichte stören.
mit dem ersten Band gleichzusetzen; anspruchslose, aber spannende Unterhaltung Oktober 25, 2008 Alfa Fähe (aus dem schönen Donautal) 28 aus 32 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Fortsetzung der erfolgreichen Trilogie der "Wanderhuren-Bücher" Trudi ist die Tochter von Marie und Michel Adler und sie ist nun die Protagonistin in diesem vierten Teil. Schwer verliebt lässt sie sich verführen und träumt von ihrer Hochzeit. Als ein schwerer Schicksalsschlag ihre Familie trifft, macht sie sich alleine auf dem Weg in die Steiermark zum König, um ihn um Unterstützung zu bitten. Wer Iny Lorentz Bücher kennt, weiß, wie stark diese polarisieren. Die Stärke des Autorenpaares liegt zweifellos in der perfekten Beherrschung der Trivialliteratur. War der dritte Band dieser Serie schon über alle Maße unglaubwürdig und klischeebehangen, so wird man aber von diesem Teil positiv überrascht sein. Wem der erste Band "Die Wanderhure" gefallen hat, wird auch mit der Tochter der Wanderhure kurzweiliges Lesevergnügen erleben. Trudi, Maries Tochter, ist zwar hübsch, aber nicht von dieser madonnenhaften Schönheit wie Marie immer beschrieben wurde. Das Buch zieht einen von Beginn an in die Geschichte und hält den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht. Ein sehr unerwartetes Ereignis treibt die Spannung in dem Buch voran und diese nicht vorhersehbare Wendung gibt dem Buch den richtigen Kick. Nicht alle Figuren sind so krass schwarz-weiß gezeichnet wie man es gewohnt ist, sondern sogar die Protagonistin hat ihre Schwächen. Natürlich, es wäre kein Iny Lorentz Buch, wenn auch nicht hier den "Bösen" die gerechte Strafe widerfährt und alles ein glückliches Ende fände. Wirklich unglaubwürdige Szenen gibt es eigentlich nur eine und auch über diese kann man hinwegsehen, aufgrund der sonst sehr kompakten Geschichte. Für kurzweilige Stunden ein ideales Buch. Allerdings muss man seinen Anspruch schon gewaltig herunterschrauben, auch wenn - wie bei allen Lorentz Büchern - die historischen Hintergründe gut recherchiert sind. Es ist und bleibt sehr leichte und anspruchslose Kost, die zur Entspannung und Unterhaltung sehr dienlich sein kann. Einen halben Stern mehr hätte ich gegeben, ist hier aber nicht möglich.
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