Unternehmen Capricorn | 
vergrössern | Regie: Peter Hyams Schauspieler: Elliott Gould, James Brolin, Hal Holbrook Studio: Concorde Video
Kaufen Neu: EUR 5,39
Neu (17) Gebraucht (5) ab EUR 4,99
Bewertung: 14 Rezensionen Verkaufsrang: 22195
Format: Dolby, Hifi Sound, Pal Sprachen: Deutsch (Original Language), Englisch (Original Language) Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren Region: 2 Seitenverhältnis: 2.35:1 Laufzeit: 124 Minuten Versandgewicht: 0.2 Maße (innen): 7.1 x 5.4 x 0.6
MPN: 2155 EAN: 4010324021557 ASIN: B0000AQQIQ
Freigabe-Datum: 1978 Veröffentlichung: September 3, 2003 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: ORIGINALVERPACKTE NEUWARE! Wir liefern innerhalb einer Woche ab Zugang der Amazon Mail aus. Sollte einmal was unerwartet nicht lieferbar sein (z. B. Lagerfehlbestand) informieren wir Sie sofort.
| |
| Eigenschaften:
|
| Ähnliche Artikel:
|
| Redaktionelle Rezensionen:
Product Description Concorde Unternehmen Capricorn, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 03.09.03
Aus der Amazon.de-Redaktion In den paranoiden 1970er-Jahren griff Unternehmen Capricorn eine der interessanteren Verschwörungstheorien auf: Was, wenn die Mondlandung nur inszeniert war, die Bilder aus einem Fernsehstudio stammten und alles nur ein groß angelegter Betrug ist? Actionthriller-Spezialist Peter Hyams überführt diese Grundidee in die Geschichte dreier Astronauten (James Brolin, Sam Waterston, O.J. Simpson), die kurz vor dem Start der ersten bemannten Marsmission aus ihrer Raumkapsel in eine abgelegene Fabrikhalle verfrachtet werden. Dort sollen sie der Öffentlichkeit die Landung auf dem Mars in einem billigen Set vorspielen, andernfalls droht ihren Familien der gewaltsame Tod. Dahinter stecken natürliche handfeste politische Interessen und eitle Machtfantasien. Alles läuft perfekt, bis die (unbemannte) Kapsel beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglüht. Die drei Astronauten stellen urplötzlich ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko dar und müssen verschwinden. Die Inszenierung konzentriert sich ganz auf die oberflächliche Krimihandlung der Geschichte. Weiß der Film zumindest in der ersten Hälfte noch durch seine handwerkliche Geschlossenheit zu überzeugen, stellt sich später die Vernachlässigung der Thrillerebene, quasi der dem Stoff immanenten paranoiden Grundstimmung, als schwer wiegender Nachteil heraus. Zu sehr wird der Plot abgearbeitet, folgt die Geschichte dem einmal eingeschlagenem Pfad. Sehenswert ist Elliott Gould in der Rolle eines schmierigen, kettenrauchenden Enthüllungsjournalisten, kurios der Gastauftritt von Telly Savalas als Karikatur eines abgehalfterten Doppeldeckerpiloten. Schwer zu beschreiben ist schließlich die Leistung von O.J. Simpson, der als dritter Astronaut stocksteif durchs Bild taumelt und dem Begriff Ausdruckslosigkeit ein völlig neues Gesicht verleiht. --Thomas Reuthebuch
|
| Kundenrezensionen: Gelesen 9 mehr Rezensionen...
Angestaubter Verschwörungsthriller Juni 7, 2008 Riotgun-Movies 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Regisseur Peter Hyams eröffnete 1978 seine inoffizielle Sci-Fi-Trilogie mit dem Verschwörungsthriller 'Unternehmen Capricorn', dem noch '2010: Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnahmen' (1984) und Outland: Planet der Verdammten mit Sean Connery folgen sollten. Trotz der immer noch kursierenden Gerüchte um die fingierte Mondlandung der NASA, kämpft der Film heute nach 30 Jahren mit seiner actionarmen Inszenierung. Nach dem Flug zum Mond steht eine bemannte Mission zum Mars auf dem Projektplan der NASA und die drei Astronauten Brubaker (James Brolin, bekannt aus der ersten Staffel der Serie 'X-Factor'), Walker (O.J. Simpson) und Willis bereiten sich auf den Start vor. Was keiner ahnen konnte: Minuten vor der Zündung werden sie auf Geheiß des Projektleiters Dr. Kelloway an einen geheimen Ort geflogen. Dieser enthüllt, dass das Lebenssicherungssystem des Shuttles defekt ist und die Astronauten der sichere Tod erwartet hätte. Da er nun Budgetkürzungen infolge des Fiaskos befürchtet, erpresst er die Astrnauten, in einem Filmstudio die Mission über Monate hinweg nachzuspielen. Erst als ein Techniker der NASA eindeutig falsche Signale bemerkt und aus dem Weg geräumt wird, macht sich Reporter Caufield (Elliot Gould) auf die Suche nach der Wahrheit. 'Unternehmen Capricorn' beginnt durchaus spannend und vermag es, selbst mit einem kleinen Budget den Zuschauer durch die zugegeben simple, aber effektive Verschwörungstheorie in den Bann zu ziehen. Da fällt es auch nicht weiter ins Gewicht, dass die Figuren selbst nur rudimentäre Züge aufweisen. Einzig Kelloway und Brubaker kristallisieren sich zu gleichwertigen Gegenspielern heraus und James Brolin überstrahl auch aufgrund des Drehbuchs seine eigentlich überflüssigen Kollegen O.J. Simpson und Sam Waterston. Als die Kapsel beim Wiedereintritt in die Atmosphäre durch einen defekten Hitzeschild verglüht, sitzen die Astronauten richtig im Schlamassel. Ironischerweise verliert der Film gerade in dieser Phase an Fahrt, obwohl die Flucht vor den Häschern eigentlich die Spannunge steigern sollte. Das Gegenteil ist der Fall, die Figuren agieren auf einem Mal sehr vorhersehbar und das Ende des Film ist eine ziemliche Enttäuschung und zwar dahingehend, dass der Regisseur sich billig aus der Affäre zieht, indem er das Ende nur andeutet, aber nicht in den Film einbindet. Fazit ----- 'Unternehmen Capricorn' hat in den 30 Jahren viel von seinem Reiz verloren. Eine gute erste Hälfte kann der Film nicht halten und verliert dann rapide an Spannung und Atmosphäre. Das Beolin-lastige Drehbuch trägt auch nicht zu einem ausgewogenen Erlebnis bei und so ist der Film nur für diejenigen interessant, die auch 'Outland' mochten oder von Verschwörungstheorien nicht genug bekommen können.
Ein Film als Denkanstoss... Dezember 1, 2007 Top-or-Flop (Hollywald) 8 aus 12 fanden die folgende Rezension hilfreich
Zugegeben: ich hatte mir hier mehr erwartet. Der Film geht nicht in die Tiefe, bleibt oberflächlich... Das Thema "Verschwörung" wird eigentlich gar nicht aufgearbeitet, sondern dient lediglich als Aufmacher um einen Actionfilm zu transportieren - mit einem ziemlich dümmlichen Filmende. Auch ist der Streifen voll von logischen Brüchen und Ungereimtheiten. Von den 3 Astronauten tritt lediglich James Brolin in Erscheinung - die beiden anderen bleiben völlig blass und unsichtbar. Wofür ein O.J. Simpson mitspielt, bleibt wohl ein grosses Rätsel - wenn er 2 Sätze im ganzen Film spricht, ist es viel und jede Schaufensterpuppe hat mehr Leben in sich, als er. Dennoch: der Film ist spannend und regt zum Nachdenken an. Es ist eben nicht alles so, wie es zunächst scheint....und die Action-Flugszenen sind wirklich sehenswert und aufregend.
absoluter Klassiker! Oktober 25, 2007 K. Beoitz (Cottbus) 1 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Film wird für mich nie zum alten Schinken gehören, da er kurzweilig und Spannend erzählt wird. Zu dem hat er einiges an politische Brisans, da deutlich gemacht wird wie einfach der Mensch manipuliert werden kann. Zur gegenwärtigen Diskussion ob der Mensch überhaupt auf dem Mond gelandet ist, bietet der Film einiges zu Bei. Außerdem bin ich von der Klasse der Schauspieler aus dieser Zeit noch heute schwer Begeistert.
Hochkalorische Kost für Verschwörungstheoretiker... Juni 13, 2007 ich-will-Kunst-die-Gefühle-weckt (Fischlham, oberösterreichische Pampa) 8 aus 16 fanden die folgende Rezension hilfreich
...trotzdem will ich hier jetzt keine verschwörungstheoretische Hymnen und Anspielungen einbringen, sondern eine kurze Rezension zu Peter Hyams schönem Sci-Fi Thriller schreiben... Der ist ihm nämlich in meinen Augen ganz toll gelungen - am besten man sieht sich den Film ohne irgendwelche vorherigen Inhaltsangaben an. Da ist der geplante Raketenstart und dann nimmt die Handlung Wendungen, die es wahrlich in sich haben und schlussendlich zu einer Handlung führt, die wirklich würdig für einen Thriller der Größenordnung "Auf der Flucht" ist. Also - hier findet man Verfolgungsjagden, echte Bösewichter, eine grausige Schlangenszene und viel Herzblut. Was würde man machen, wenn man Mittäter bei einer der größten Lügen der Menschheit wird? Was macht man, wenn man mit dem Leben seiner Angehörigen erpresst wird? Achja - und was auch noch erwähnt werden muss: Telly Savallas spielt auch mit! Ja! Kojak himself! In einer Rolle, die es wirklich in sich hat und deren Dialoge echt toll sind - aber ich will hier nicht zuviel verraten. Zum Schluss noch ein kleiner Tipp für alle, die sich gerne mit dem Thema "Wurde auch die Mondlandung vorgetäuscht?" beschäftigen wollen: unbedingt den total aufschlussreichen und vorallem seriösen Film "Kubrik, Nixon und der Mann im Mond anschauen", wo es ausschließlich um dieses Thema geht und wo zum ersten Mal Verbindungen aufgezeigt werden, die man sich niemals zu träumen gewagt hätte. Man wird besonders nach Ende dieser ausgezeichneten Dokumentation mit offenem Mund vor'm Fernseher sitzen und sich wundern - für Verschwörungsinteressierte ist diese Doku nämlich noch einmal um Längen interessanter, als dieser Film hier. Jetzt noch kurz zur technischen Seite dieser DVD: Bild: dem Alter entsprechend in meinen Augen im guten Mittelmaßbereich. Das Bild selbst ist 16:9, aber halt vom Schärfegrad her auf besserem Fernsehniveau. Ton: geht ok. Keine Surround-Orgie, aber - ganz wichtig - der O-Ton ist mit dabei! Extras: spärlich. Keine richtigen Glanzpunkte hier vorhanden. Naja - Hauptsache der Film ist da :)
unglaublich schlechte Umsetzung Juni 2, 2007 Richard Raue 3 aus 30 fanden die folgende Rezension hilfreich
Da dieser Film so legendär ist, wollte ich ihn mir unbedingt auch einmal ansehen. Leider wurde ich bitter enttäuscht. Zum einen strotzt der Streifen nur so vor Logikfehlern. Das beginnt damit, dass die Astronauten mit einer Saturn 5 wie sie für die Mondflüge genutzt wurde, zum Mars fliegen. Aber wo bleibt die Aussrüstung? Dann werden sie während des Countdowns, von der Weltöffentlichkeit unbemerkt, aus der Kapsel geholt? Aus dem in diesem Moment wohl am besten überwachten Platz? So geht es munter weiter, so dass man den Film an keiner Stelle ernst nehmen kann. Dabei vermischen sich diese Fehler der Handlung mit einem Unvermögen an schauspielerischer Leistung, wie ich es nur selten gesehen habe. Die Astronauten sind dermaßen passiv und phlegmatisch, dass man sie glatt orfeigen könnte. Warum lassen sie sich ohne Widerspruch aus der Kapsel holen? Warum denken sie nicht mal richtig nach, während die die gefälschte marslandung mitmachen? Dann kämen sie, wie der Zuschauer, auch gleich darauf, dass man sie hätte nie wieder laufen lassen können. Alles in allem ein grottenschlechter Film, der vor allem beweist, dass die Mondlandungen NICHT gefälscht worden sein können (obwohl vielen in diesem Film gerade dafür einen Beweis sehen wollen).
|
|
|