No Country for Old Men | 
vergrössern
| Regie: Ethan Coen, Joel Coen Schauspieler: Tommy Lee Jones, Javier Bardem, Josh Brolin Studio: Paramount Home Entertainment
Kaufen Neu: EUR 14,70
Neu (25) Gebraucht (5) ab EUR 10,99
Bewertung: 69 Rezensionen Verkaufsrang: 90
Format: Dolby, Pal, Surround Sound Sprachen: Deutsch (Original Language), Englisch (Original Language), Türkisch (Original Language), Deutsch (Subtitled), Englisch (Subtitled), Türkisch (Subtitled) Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren Region: 2 Seitenverhältnis: 16:9 Laufzeit: 117 Minuten Versandgewicht: 0.2 Maße (innen): 7.1 x 5.4 x 0.6
MPN: P453755 EAN: 4010884537550 ASIN: B00172HXMS
Freigabe-Datum: 2007 Veröffentlichung: Oktober 6, 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: aus Diebstahlschutzgründen nicht mehr eingeschweißt
| |
| Eigenschaften:
|
| Ähnliche Artikel:
|
| Redaktionelle Rezensionen:
Product Description Paramount No country for old men, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 06.10.08
Aus der Amazon.de-Redaktion Mit No Country for Old Men ist Joel und Ethan Coen ein Meisterwerk gelungen. Mit vier Oscars ausgezeichnet brillieren James Brolin, Javier Bardem und Tommy Lee Jones in diesem Neo-Noir-Western aus den staubigen Weiten an der texanisch-mexikanischen Grenze. Die Karriere der Coen-Brüder zeichnet sich seit jeher durch ihr unausgeglichenes Werk aus. Neben Geniestreichen wie The Big Lebowski oder Fargo findet sich beinahe Peinliches wie Ladykillers oder Ein unmöglicher Härtefall. No Country for Old Men ist in gewisser Weise eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Pullitzerpreisträger Cormac McCarthy wird eine archaisch anmutende Geschichte im kargen Grenzland zwischen Texas und Mexico erzählt. Vietnam Veteran Llewelyn Moss (James Brolin) stösst bei der Jagd auf Wild im Grenzgebiet zufällig auf den blutigen Tatort eines misslungenen Geschäfts. Zwischen den Leichen, ein Schwerverletzter, eine Ladefläche voller Drogen und zwei Millionen Dollar in Cash. Moss überlegt nicht lange. Das Geld ist der Ausweg aus Trailer Park Elend und Perspektivlosigkeit. Zurück bei seinem Mädchen meldet sich sein Gewissen. Er schnappt sich einen Kanister Wasser und fährt zurück um zu helfen. Es ist dies die einzige "gute" Tat im Film die bezeichnenderweise eine unausweichlich erscheinende Eskalation der Gewalt auslöst. Formal erinnert vieles an Blood Simple, den düsteren Erstlingsfilm der Coen Brüder. Knappe Dialoge, der Verzicht auf einen unterstreichenden Soundtrack, die Verdichtung der Handlung auf das Wesentliche. Dazu die archaische Landschaft, die weit ab von Großstädten beinahe zwangsläufig existentielle Themen in den Mittelpunkt rückt. Die Romanvorlage hat großen Anteil daran. Neben Moss werden mit dem eiskalten Killer Chigurh (gespielt von einem umwerfenden Javier Bardem, der für seine Leistung auch mit dem Oscar ausgezeichnet wurde) und dem verwittert-desillusionierten Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) zwei Figuren eingeführt, die den minimalistischen Plot über das Genre hinausheben. Bell steht für eine Generation oder vielmehr eine Haltung, die den Bezug zur Postmoderne verloren hat. An einer Stelle wird kopfschüttelnd festgestellt dass man der unkontrollierbaren Gewalt nichts entgegenzusetzen hätte um gleichzeitig darüber zu lamentieren wie junge Mädchen mit grün gefärbten Haaren durch die Strassen laufen. Chigurh auf der anderen Seite irritiert alleine schon durch seinen Namen. Wie ein schwarzgekleideter Todesengel metzelt sich der Killer stoisch und emotionslos durchs Geschehen. Er verwendet für seine Exekutionen ein Bolzenschussgerät als handle es sich bei den Opfern um Schlachtvieh. Das Absurde der Figur wird durch seine lächerliche Topffrisur unterstrichen. Am Ende verstört No Country for Old Men durch seine dekonstruktivistische Kraft. Die immergleichen Bilder von staubigen Strassen, primitiven Tankstellen oder öden Motels im Nirgendwo erfahren eine Neubewertung. Sie haben nichts von der Vorhersehbarkeit der Geschichten mit denen man sie verbindet. Moralische Kategorien werden aufgehoben und im letzten großartigen Monolog von Sheriff Bell hat No Country for Old Men endgültig die Fesseln des Genrekinos gesprengt. Thomas Reuthebuch
|
| Kundenrezensionen: Gelesen 64 mehr Rezensionen...
mit 30 vor die Wand November 20, 2008 Janemann No country for old men ist wieder mal ein typischer Coen. S.h., das die Story gemächlich in das unausweichliches Ende führt. Parallelen zu Fargo sind klar zu erkennen, wie z.B. der etwas dumm erscheinende "Hilfssheriff". Javier Bardem trägt durch seine Darbietung des kaltblütigen Killers den Großteil des Films und hat so den Oscar für die beste Nebenrolle eindeutig verdient. Trotzdem ist er mit seinem hervorragenden Schauspiel nicht allein. Erstaunlich ist die Darbietung von Kelly Macdonald die obwohl sie aus Großbritannien stammt den texanischen Akzent so perfekt beherrschtm, dass ich erst im Making of erfuhr, dass sie nicht aus Texas stammt. Alles in allem ein genialer Film der durch den O-Ton nocheinmal an Athmosphäre gewinnt. Deswegen: O-Ton 5/5 Synchro 4/5
ich versteh es nicht.... November 16, 2008 D. Schuster (Wien) 1 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
...wie solch ein produckt 4 oscars bekommen konnte. es ist brutal, keine erkennbare handlung und einfach nur langweilig (bin dabei eingeschlafen und ich bin kein fehrnschlafer). da gibt es andere filme, um die nicht so ein rumel gemacht wurde und die einen oscar 100 mal mehr verdient hätten. Es bleibt mir verborgen, was diesen film genau, zu so einem "kult" status verhilft. War schade um's geld..
Was soll an diesem Film so toll sein? November 16, 2008 Marie 1 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Mann mit einer ein wenig seltsamen Frisur und einem noch seltsameren umfunktionierten Tötungsmaschine killt einen Polizisten. Ein Mann mit einem Gewehr erschießt in der weiten texanischen Prärie anstelle einer Antilope einen Hund. Kurz darauf entdeckt er circa fünf Autos, um welche rundherum ein weiterer toter Hund so wie mehrere Leichen liegen. Der Mann findet noch mehr (ich will nicht zuviel vorweg sagen und verrate nicht was) und nimmt das an sich.Leider sind nun mehrere Leute hinter ihm deswegen her. Die Polizei ist das noch geringste Übel. Soviel zum Inhalt. Die Umsetzung ist mehr als schwach. Die schauspielerische Leistung der Protagonisten lässt sehr zu wünschen übrig. Auch Tommy Lee Jones, den ich eigentlich sehr gerne in Filmen spielen sehe, entspricht keineswegs den Erwartungen, die man eigentlich an sein Talent stellt. Die Handlung zieht sich träge wie der braune Rio Grande dahin und erlebt nur einen kleinen spannenden Höhepunkt während des gesamten Films. Bis man überhaupt checkt, worum es geht (wenn man wie ich den Film guckt ohne vorher überhaupt irgendwas über dessen Inhalt zu wissen), vergeht viel Zeit. Die Dialoge lassen sehr zu wünschen übrig und die Charaktere werden viel zu schwach beleuchtet dargestellt. Weshalb dieser Film mehrere Oscars gewann ist mir ein Rätsel. Aber zum Schluss will ich dennoch was positives anmerken: Die Story ist gut. Wirklich. Und auch sehr gut gefallen hat mir die texanische Atmosphäre...endlose Weiten, die sengende Hitze, staubige Prärien und die typischen amerikanischen Highways ins Nirgendwo mit unpersönlichen Motels, welche die eintönige Landschaft ab und zu unterbrechen.
Seltsames Ende November 11, 2008 Schattenzwilling Was die Spannung und Pointiertheit dieses Films betrifft, so kann ich mich den Lobesreden meiner Vorgänger nur anschliessen. Seltsam wird der Film für mich in der Tat in den letzten 15 Minuten. Da hat man in der Tat das Gefühl, einen ganz anderen Film zu sehen und mir will nicht ganz einleuchten, dass das zum genialen Plan der Coen Brüder gehörte. Natürlich läuft der Zweikampf zwischen dem Serienkiller und dem Dieb der 2 Millionen Dollar auf ein Finale hinaus das man aus vielen Filmen des Genres kennt und das die Coen Brüder wohl bewusst konterkarieren wollten. Allerdings scheint es mir ein erzählerisch unzulässige Faux Pas, dass man den Protagonisten in den lezten 15 Minuten einfach so sang- und klanglos absaufen und von der Bildfläche verschwinden lässt, nachdem man sich als Zuschauer doch sehr mit ihm identifiziert hat. Nachdem man sich da also fassungslos die Augen reibt, werden noch 15 Minuten seltsamer Monologe nachgereicht, die die Hoffnunglosigkeit, die vorher bildlich sehr viel subtiler umgesetzt wurde, etwas platt in Worten nachreichen. Das ist in meinen Augen unnötig,denn wir haben auch so verstanden, dass dies in der Tat keine "country for old men" mehr ist, auch ohne dass die old men darüber trist monologisieren. Aufgrund dieses Endes muss ich wenigstens einen Stern abziehen, meiner Meinung nach ist hier beim Versuch besonders philosophisch zu sein der Film nur platter geworden als er hätte sein müssen. Aber für die bis dahin spannende und denkwürdige Unterhaltung gerne vier Sterne.
Kompliment Coen Brothers November 9, 2008 Bernd Hammes (Düsseldorf) Ein rundum gelungenes Werk mit grandiosen Schauspielern. In wunderschönen trägen Bildern fliest die Story dahin. Unglaublich coole Charaktere prallen in bestem "Old Western Hero"-Stile auf einandern. Freunde von Q.Tarantino / R.Rodrigez / R-Zombie / etc.. kommen hier voll auf Ihre Kosten. 5 Satte Sterne für diesen Kultstreifen
|
|
|