The Picture of Dorian Gray. (Penguin Popular Classics) | 
vergrössern | Autor: Oscar Wilde Urheber: Oscar Wilde Verleger: Penguin
Kaufen Gebraucht: EUR 0,01
Neu (29) Gebraucht (45) ab EUR 0,01
Bewertung: 79 Rezensionen Verkaufsrang: 115
Medium: Taschenbuch Ausgabe: New Ed Seiten: 256 Versandgewicht: 0.4 Maße (innen): 6.9 x 4.3 x 0.6
ISBN: 0140620338 EAN: 9780140620337 ASIN: 0140620338
Publikation: Februar 24, 1994 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: Buchrücken, -kanten u. -ecken leicht angestossen - wir versenden spätestens am folgenden Arbeitstag mit Rechnung und ausgewiesener Mehrwertsteuer.
| |
| Ähnliche Artikel:
|
| Redaktionelle Rezensionen:
From Amazon.co.uk A lush, cautionary tale of a life of vileness and deception or a loving portrait of the aesthetic impulse run rampant? Why not both? After Basil Hallward paints a beautiful, young man's portrait, his subject's frivolous wish that the picture change and he remain the same comes true. Dorian Gray's picture grows aged and corrupt while he continues to appear fresh and innocent. After he kills a young woman, "as surely as if I had cut her little throat with a knife", Dorian Gray is surprised to find no difference in his vision or surroundings. "The roses are not less lovely for all that. The birds sing just as happily in my garden." As Hallward tries to make sense of his creation, his epigram-happy friend Lord Henry Wotton encourages Dorian in his sensual quest with any number of Wildean paradoxes, including the delightful "When we are happy we are always good, but when we are good we are not always happy." But despite its many languorous pleasures, The Picture of Dorian Gray is an imperfect work. Compared to the two (voyeuristic) older men, Dorian is a bore, and his search for ever new sensations far less fun than the novel's drawing-room discussions. Even more oddly, the moral message of the novel contradicts many of Wilde's supposed aims, not least "no artist has ethical sympathies. An ethical sympathy in an artist is an unpardonable mannerism of style." Nonetheless, the glamour boy gets his just deserts. And Wilde, defending Dorian Gray, had it both ways: "All excess, as well as all renunciation, brings its own punishment."
Amazon.com A lush, cautionary tale of a life of vileness and deception or a loving portrait of the aesthetic impulse run rampant? Why not both? After Basil Hallward paints a beautiful, young man's portrait, his subject's frivolous wish that the picture change and he remain the same comes true. Dorian Gray's picture grows aged and corrupt while he continues to appear fresh and innocent. After he kills a young woman, "as surely as if I had cut her little throat with a knife," Dorian Gray is surprised to find no difference in his vision or surroundings. "The roses are not less lovely for all that. The birds sing just as happily in my garden." As Hallward tries to make sense of his creation, his epigram-happy friend Lord Henry Wotton encourages Dorian in his sensual quest with any number of Wildean paradoxes, including the delightful "When we are happy we are always good, but when we are good we are not always happy." But despite its many languorous pleasures, The Picture of Dorian Gray is an imperfect work. Compared to the two (voyeuristic) older men, Dorian is a bore, and his search for ever new sensations far less fun than the novel's drawing-room discussions. Even more oddly, the moral message of the novel contradicts many of Wilde's supposed aims, not least "no artist has ethical sympathies. An ethical sympathy in an artist is an unpardonable mannerism of style." Nonetheless, the glamour boy gets his just deserts. And Wilde, defending Dorian Gray, had it both ways: "All excess, as well as all renunciation, brings its own punishment."
|
| Kundenrezensionen: Gelesen 74 mehr Rezensionen...
Die Faszination der Sünde April 13, 2008 Nocturne (Aachen) 3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
The Picture of Dorian Gray zählt ganz zu Recht zu den größten Werken der Weltliteratur. Wohl ein jeder kennt die Geschichte des jungen, schönen Dorian der seine Seele verpfändet um für immer jung bleiben zu können und an dessen Stelle sein Portrait altert. Zunächst erschrocken und verwirrt über die Veränderungen des Bildes, bemerkt Dorian bald, dass selbst unmoralische Taten seinem Gesicht nicht das Aussehen der Jugend und vor allem der Unschuld nehmen können und der Verfall seiner Seele nur auf dem Gemälde deutlich wird, welches er jedoch vor den Augen der Welt zu verstecken weiß. Dieses Wissen erfüllt ihn mit Genugtuung und er genießt es regelrecht die Veränderungen seines Inneren zu beobachten. Dabei gerät er immer mehr in eine Spirale aus unmoralischen und destruktivem Verhalten. Die Faszination die er für seine schrecklichen Taten empfindet, werden dem Leserhierbei ebenso deutlich vor Augen geführt, wie die plötzlich aufflammende Angst vor sich selbst, die ihn zwar selten aber regelmäßig plagt. Oscar Wilde zeichnet das Bild einer oberflächlichen und an Äußerlichkeiten orientierten Gesellschaft, das nach wie vor aktuell ist. Es ist das Erscheinungsbild, das die größte Rolle spielt, Jugend und Schönheit die am meisten erstrebenswerten Eigenschaften. Alles was nicht diesen Idealen entspricht wird herabgewertet. Auch der heutige Leser wird Parallelen zur seiner Welt erkennen, durch die Wichtigkeit die dem Äußeren beigemessen wird (durch Fernsehen, Zeitschriften etc.). Es handelt sich somit nicht um ein verstaubtes Thema, zu dem man keinen Zugang mehr findet, sondern eines das bis heute nicht an Aktualität eingebüßt hat. Zudem schafft es Oscar Wilde seinen Leser zu fesseln und ihn vollkommen in die Welt Dorians eintauchen zu lassen. The Picture of Dorian Gray erfüllt meiner Ansicht nach alle Ansprüche die man an ein Buch stellen kann; sehr gut geschrieben, klug und zudem unterhaltsam.
"The soul is a terrible reality. It can be bought and sold. It can be poisoned or made perfect." (Oscar Wilde) April 13, 2008 kpoac 10 aus 12 fanden die folgende Rezension hilfreich
"Auf dieser Welt spielen sich nur zwei Tragödien ab: in der einen bekommt man nicht, was man will, in der anderen bekommt man es. Erstere ist schmerzlicher, letztere die wahre Tragödie." (Oscar Wilde) Dorian Gray ist eines der bekanntesten und meistgelesenen Romane der englischen Literatur und zudem ein Steinbruch der Aphorismen. 1891 hat Wilde (1854-1900) seine letzte Fassung als Buch veröffentlicht. Als Grund für dieses Buch werden unterschiedliche Thesen herangezogen, sei es nun Laune, Wette oder einfach nur eine Antwort auf Huysmans "A rebours", die Gründe scheinen ziemlich belanglos ob des prophetischen biographischen Inhalts, der mehr als besticht. Was macht aber dieses Buch für das Heute so interessant? Einmal ist es sehr aktuell, weil das Prinzip der ewigen Jugend im Zeitalter von Anti-Aging weiterhin verführerisch ist. Dann gelingt es Wilde, die Charaktere dieser Erzählung als Spiegel der widersprüchlichen und sich doch ergänzenden Momente der eigenen Person darzustellen. Dieses Paradoxon ist selbst- wie fremdbezüglich, gelingt es ihm doch, gemäß der Zeit, die Kunst als natürlich darzustellen, so, als übernähme die Kunst die Natur, im Bildnis ihn selbst, wie der Inhalt der Geschichte belegt. Was ist gemeint? Dorian verliebt sich narzisstisch in sein Bild, gemalt von Basil, der ihn sehr verehrt. Um ewig so schön zu bleiben, bittet er als Gebet, sein Bild möge an Stelle seiner altern. Dieses passiert tatsächlich und gibt der Geschichte den äußeren Rahmen. In diesem Rahmen lebt er gemäß der die Natur überwindenden Dekadenz, seine Arbeit ist rein aristokratisch und besticht durch gepflegtes Nichtstun. Sein Habitus entspricht den gesellschaftlichen Vorstellungen, die in unterschiedlicher Umgebung angepasst sich offenbart. So wie seine Leidenschaft seiner eigenen Schönheit und sich selbst gegenüber erst in der Lebensphilosophie des Lord Henry aufblühen kann, so gewinnt er mit seinen Freunden Basil, der Maler, Lord Henry, der Lebensphilosoph erst ein Korrektiv. Basil repräsentiert die Kontrollinstanz, die er selbst als Dorian Gray dringend benötigt. Er gibt sich dem Triebleben ungehindert hin, während Lord Henry seine gesellschaftliche Maske repräsentiert. So wie Mephisto erhitzt Lord Henry das Innere des Getriebenen, der wie Faust, sich an keinem Augenblick verweilen möchte. Ewig jung scheint Dorian auf diese Weise zu bleiben und doch erschrickt er vor dem alternden Bildnis. Das Artifizielle übernimmt das Natürliche, das Bild übernimmt seinen Lebensprozess, wie er es erlebt bei der geliebten Schauspielerin Sibyl, die in der gespielten Liebe ihm alles zu geben scheint aber in der realen Welt der Liebe an ihm klanglos scheitert. Wie Gretchen geht sie in den Tod, einziges Mittel, der gescheiterten Realität durch ein letztes Schaustück zu entfliehen. Zwanzig Kapitel umfasst Wildes Werk, Kap. 11 ist ein Umbruch, Dorian rekapituliert seine ersten 18 Lebensjahre. Dieses Kapitel ist nahezu ein Selbstgespräch, kein Dialog ist zu finden. Er berichtet von einem Buch, ein Geschenk von Lord Henry, das ihn vergiftet hat. Huysmans Werk ist gemeint. Dorians Episode endet nicht weniger tragisch als die derjenigen, die ihm begegneten. "Wer die Schönheit angeschaut mit Augen, / Ist dem Tode schon anheim gegeben" dichtete August von Platen und Wilde sah mit Dorian diese Wahrheit. Die Romantik hatte Wilde bereits hinter sich gelassen und doch spürt er sie begierig nochmals auf, als er Dorian auf Aufforderung Lord Henrys Chopin spielen lässt, die Nocturnes ein letztes Mal und genau in dem Zusammenhang, wo Dorian Besserung seines dekadenten und ausschweifenden Lebens verspricht. Er spürt, dass seine Gewalt gegenüber seinen Widersachern nichts bringt, der Mord an Basil erst recht in ihm ein Gewissen erzeugt. Der Doppelgänger zweier Leben, real und in der ins Leben geholten Phantasie, erkennt die Endlichkeit des Teufelspaktes erst im eigenen Leid. Das gealterte Bildnis ist ein Fluch und er ersticht sich selbst in diesem und mit diesem Tod des Bildes erstrahlt es wie neu und schön. Dorian selbst ist tot, die Runzeln des Bildes sind nun bei ihm, die Natur hat die Kunst besiegt. Basils hingebungsvolle Liebe gegenüber Dorian ist bereits der prophetische Hinweis auf die spätere Liebe zwischen Oscar Wilde und Lord Alfred Douglas, die sich erst im Jahr der Buchveröffentlichung kennenlernten. Wilde erkennt mit Dorian Gray am Ende, dass diese Hoffnung auf ein vita nouva eine einzige schlüssige Diagnose fordert: die Diagnose des Scheiterns. "Kultur und Verderbnis ... Von beiden habe ich kennengelernt. Es erscheint mir jetzt schrecklich, dass man sie zusammen finden sollte". Und doch schmerzt sein Geheimnis. Homosexualität ist ein Makel. Er möchte der Gesellschaft jedoch noch direkter diesen Irrsinn aufzeigen. "Teleny" erscheint vier Jahre später und wird zur ungehemmten Offenbarung.
Who wants to look young forever? November 25, 2007 B. Chandler (Arlington, Texas) Basil, who up until now was a mediocre painter after meeting Dorian Gray a young Adonis, was inspired to create a masterpiece of which he puts himself into. Against Basil's wishes, Dorian Gray is influenced by Basil's friend Lord Henry. Dorian looks at his portrait and realizes that while the portrait will stay young forever, he will grow old; so Dorian makes a wish that if only he could stay young forever and the portrait can age. At first Dorian does not realize his wishes been granted. He falls in love with a beautiful young actress who is every woman that Shakespeare ever wrote about. But once again due to Lord Henry's influence, he realizes that she's just a common girl. Starting with absent-minded acts Dorian slowly sinks into debauchery. And with every new act his picture becomes more grotesque while Dorian stays is young and as innocent looking as the day his picture was painted. What will become of Dorian? What will become of Dorian's painting? What would you do if you were Dorian? Oscar Wilde paints a picture himself as he describes Dorian Gray's dilemma. And we as readers travel with Dorian as each decision is made. In some places in the story Oscar Wilde seems to drag on and on with detail; however we find that this detail is necessary to set the next scene. Oscar Wilde himself led a risky life that lead to a jail sentence; is attitudes can be seen in the dialogues in this book.
"To define is to limit" August 9, 2006 M. Dienstbier (Bochum/Karlsruhe) 14 aus 18 fanden die folgende Rezension hilfreich
Shakespeare ist zweifellos das Genie der englischsprachigen Literatur überhaupt. Nach ihm wird oft Dickens genannt. Doch dann kommt auch schon Oscar Wilde, der mit seinem 1890 erschienenen Roman "The picture of Dorian Grey" ein zeitloses Meisterwerk geschaffen hat. Im Zentrum der Erzählung steht der adonisgleiche Schönling Dorian Grey, der beim Anblick seines Portraits, welches von seinem Freund Basil Hallward angefertigt wurde, verzweifelt ausruft: "If it were I who was to be always young, and the picture that was to grow old [...] I would give my soul for that!" (34) Sein Wunsch geht in Erfüllung. Während Dorian mit immerwährender Jugend gesegnet wird, zeigt sein Portrait ihm die immer hässlicher werdende Fratze seiner korrupten Seele. Anlass für Dorians moralischen Untergang, und mit Abstand der faszinierendste Charakter des Romans, ist der abgrundtief zynische Lord Henry, der Dorian als "interesting study" (68) betrachtet und ihn dazu überredet, dass Geschenk seiner Schönheit in vollen Zügen zu genießen. Nahezu jeder Satz von Lord Henry will eigentlich auswendig gelernt werden. So sagt er über Frauen: "We have emancipated them, but they are slaves looking for their masters, all the same. They love being dominated" (120). Und im folgenden Gespräch offenbart sich seine ganze Gleichgültigkeit nahezu allem gegenüber: "What of Art?" she asked. "It's a malady." "Love?" "An illusion." "Religion?" "The fashionable substitute for Belief." "You are a sceptic." "Never! Scepticism is the beginning of Faith." "What are you?" "To define is to limit." (224f.) Genau das ist es, was den Roman zu einem Meisterwerk macht. Ein schier unglaublicher Sprachwitz und zahllose Aphorismen zum Mitschreiben. Zusammen mit Dorians Ableiten zur dunklen Seite der Macht, ergibt sich eine bitterböse Satire der spätviktorianischen Gesellschaft.
Ein Klassiker - zu Recht März 2, 2006 Nidhoggur (Baden-Württemberg) 13 aus 16 fanden die folgende Rezension hilfreich
The Picture of Dorian Gray ist nicht umsonst ein Klassiker der Weltliteratur. Oscar Wilde, zu seiner Zeit schon ein Star der Gesellschaft mit hohem Flug und extrem tiefem Fall, erzählt hier eine Geschichte von beeindruckender Tiefe. Der junge Dorian Gray schliesst einen infernalischen Pakt: um nicht mehr zu altern, sondern ewig jung und schön zu sein, verpfändet er seine Seele. Statt seiner selbst, altert nun ein Bildnis von ihm. So kann er viele Jahre ungezügeltes, ausschweifendes Leben geniessen, ohne das dies auch nur eine Spur an ihm hinterlassen würde. Doch am Ende hat alles seinen Preis.Die Geschichte ist genial, aber es sind vor allem Wildes viel zitierste Aphorismen, die den Reiz des Buches für mich ausmachen. Zudem schafft er es, zutiefst menschliche Fragen zu stellen, die den Leser zum Nachdenken zwingen. Ein großartiges Buch von einem großen Autor und der beste Beweis, dass Literatur keineswegs langweilig oder verstaubt wirken muss. Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben und dennoch aktuell, spannend und bewegend. Fazit: Sollte man besitzen. Darf eigentlich in keinem gut sortierten Bücherregal fehlen.
|
|
|