Kundenrezensionen: Gelesen 1 mehr Rezensionen...
Interessante Spielmechanik August 17, 2008 Basepop Way of the Samurai ist ein Multi Path Adventure, was soviel bedeutet wie dass man seine eigene Story in diesem Abenteuer zusammenstellen kann. Von Szene zu Szene wird man mit Entscheidungen konfrontiert, die das gesamte Spiel beeinflussen können. Mir hat es sehr viel Spaß bereitet in jeder Szene eine andere Entscheidung zu fällen und somit eine andere Zwischensequenz betrachten und eine andere Storyline verfolgen zu können. Das Kampfsystem erlaubt kein stupides Hämmern auf den Angriffsbutton, sondern verlangt, dadurch dass man auf verschiedene Kontrahenten mit unterschiedlichen Vorgehensweisen trifft, taktisch ausgeklügelte Manöver vom Spieler. Das einzige Manko, das mich erheblich gestört hat, ist das verkorkste Speichersystem. Wenn man abspeichert, wird der vorherige Spielstand gelöscht, was zur Folge hat, dass man alle mitgeführten Schwerter verliert, falls man vor dem nächsten Speicherpunkt stirbt. Mit über sechs verschiedenen Endsequenzen und 61 sammel- und aufrüstbaren Schwertern ist dieses Spiel auch Nicht-Samuraifans wärmstens zu empfehlen.
Freiheiten eines Samurais Dezember 6, 2006 sinfortuna (Erkrath bei Düsseldorf) 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Das folgende Videospiel für die Sony Playstation 2 gehört zu jener seltenen Spezies, bei der ich mich unverhältnismäßig schwer tue, ein endgültiges Urteil zu fällen. Im Fall von Way of the Samurai haben wir es nämlich ganz und gar nicht mit einem gewöhnlichen Schwertkampfspiel zu tun, ganz im Gegenteil, ich war überrascht davon, dass es sich hier augenscheinlich nicht um Mainstream-Ware zu handeln scheint. In erster Linie liegt es nicht an der Gesamtpräsentation dieses Actionadventures und auch ganz sicher nicht an einem enormen Spielumfang, sondern vielmehr an der unkonventionellen Spielidee, die erfrischend anders daherkommt. Grundvoraussetzung hierfür ist allerdings, dass Ihr willens seid, Euch zu Beginn dieses fernöstlichen Abenteuers, etwas eingehender als üblich mit der Materie zu befassen. Es erfordert aller Voraussicht nach eine etwas längere Eingewöhnungsphase, bis Ihr Euch so richtig an das Gameplay gewöhnt habt, schätze ich. Übersteht Ihr diese Anfangsphase, steht einem überdurchschnittlichen Spielspaß grundsätzlich nichts im Wege. Hinzukommt, dass und so etwas rechne ich einem Videogame generell sehr hoch an der Wiederspielwert ziemlich hoch ist, auch das will ich keineswegs unter den Tisch fallen lassen. Wer sich in der Vergangenheit bereits mit Schnetzelabenteuern rund um Tenchu vergnügte, der dürfte ganz sicher zur Zielgruppe auch dieses Games gehören. Um genauer zu sein, kommen gerade jene Personen als diejenigen in Betracht, die mit Way of the Samurai am Meisten auf ihre Kosten kommen dürften, schätze ich jedenfalls. Wer geduldig auf die europäische Pal-Version wartet, wurde gegen Ende des Jahres 2002 entsprechend belohnt und dürfte voller Erwartung (und Ungeduld) loslegen. Die Geschichte spielt gegen Ende des 19.Jahrhunderts und selbstverständlich befinden wir uns auf dem asiatischen Kontinent, wie der Titel dieses PS2-Games unlängst vermuten ließ. Naturgemäß stehen kämpferische Auseinandersetzungen mit bösem feindlichen Gesocks an der Tagesordnung, doch da es sich offensichtlich um ein Actionadventure zu handeln scheint, kommen noch ein paar andere spielerische Elemente in diesem Abenteuer aus Fernost zum Tragen. Die Welt von Way of the Samurai ist nicht sonderlich groß, im Zentrum des Geschehens steht ein kleines Städtchen nebst einiger Randgebiete, das war es im Grunde auch schon. Erstaunlich ist, dass wir diesmal keineswegs auf der Seite der Guten stehen, auf Wunsch dem uns gewährten spielerischen Freiraum sei Dank dürfen wir auch unschuldige Mitglieder der Bevölkerung niederschnetzeln, je nachdem wie es um unsere grundsätzliche Gesinnung steht. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, nicht als hundsgemeiner Outlaw zu Werke zu gehen, sondern sich ganz offiziell anheuern zu lassen, so zum Beispiel hinsichtlich von Eskortierungsmissionen oder auch dem Verüben von Attentaten. Eine Musterkarriere werdet Ihr hier eher nicht einschlagen, zumindest keine, mit der Ihr Ruhm und Ehre einsacken könntet. Hochinteressant ist auf jeden Fall, dass wir es eben nicht mit einem streng linearen Spielverlauf zu tun haben, vielmehr liegt es an uns, wie sich das Spiel bzw. die Handlung weiterentwickelt. Das ist großartig und kann gar nicht deutlich genug hervorgehoben werden, so zumindest meine Meinung. Im Gegensatz zur Vielschichtigkeit der Handlung präsentiert sich das Prozedere im Kampf eher simpel. Ob Angriff, Abwehr oder Kombo: in wenigen Minuten, wenn nicht sogar Sekunden habt Ihr geschnallt, wie der Hase läuft. Im Erfolgsfall lernt Ihr mit zunehmender Spieldauer Spezialtalente hinzu und erweitert somit Euer Schlag- und Hiebrepertoire, des Weiteren erweitert sich auch das Waffeninventar, so dass Ihr mit der Zeit auf eine breitere Palette an Mordinstrumenten zurückgreifen dürft. Nett ist dabei, dass wir besonders durchschlagkräftige Waffen (in der Regel Schwerter) beim ortsansässigen Schmied abgeben dürfen und mit diesen auf Wunsch beim erneuten Durchspielen von Way of the Samurai von Beginn an Gas geben dürfen. Dies erleichtert den erneuten Einstieg in die Materie ungemein und da Ihr Euch bis dahin längst an das Gameplay gewöhnt habt, ist dann von einer längeren Eingewöhnungsphase sicher nicht mehr die Rede. Der Schwierigkeitsgrad ist bei diesem Samurai-Abenteuer nicht zu verachten, Anfänger werden sich zunächst mehr als nur einmal eine blutige Nase abholen, schätze ich. Dass ein Multiplayermodus hier keine Berücksichtigung fand, ist äußerst bedauerlich und muss definitiv zumindest zu zarten Abzügen in der Gesamtspielspaßwertung führen. Das Abenteuer an sich ist relativ kurz, nach wenigen Stunden solltet Ihr eigentlich durch sein (zumindest die fortgeschritteneren Schnetzelmeister unter uns), der bereits erwähnte große spielerische Freiraum, der uns hier gewährt wird, macht ein zwei- oder gar dreimaliges Durchzocken aber durchaus reizvoll. Die unterschiedlichen Handlungsstränge stellen jedenfalls einen ganz dicken Pluspunkt dieses Actionadventures dar, kein Zweifel. Zu nörgeln habe ich aber ordentlich etwas an der Kameraführung, diese ging mir mit zunehmender Spieldauer immer mehr auf den Zeiger. Oft dreht sich diese derart unglücklich, dass wir oft benachteiligt werden und diesen Mangel selbst nicht in Sekundenschnelle beheben können. Die dann regelmäßig unübersichtlich und somit leider auch teils chaotisch verlaufenden Kämpfe mit den Feinden ziehen sich in der Folgezeit wie ein roter Faden durch das ganze Spiel. Das ist mies und drückt des Öfteren die Stimmung. Der Spannung tut dies zwar keinen Abbruch, doch werden wir so auf unangenehme Art und Weise immer wieder aus dem Spielgeschehen herausgerissen. Die Steuerung unserer Spielfigur (von einem Helden kann im vorliegenden Fall ja nun wirklich nicht die Rede sein) ist weniger problematisch, allerdings verläuft das Ganze wie erwähnt ja auch nicht sonderlich kompliziert ab, taktische Elemente kommen hier leider deutlich zu kurz. Trotzdem: Way of the Samurai macht größtenteils Laune, Spannungsgehalt und Motivation bleiben auf einem konstant hohen Level. Dass ich letztlich nur zu einer durchschnittlichen Spielspaßwertung komme, liegt nicht nur an den bereits erwähnten Schwachpunkten ( Kamera, kein Multiplayer, zu simple Kämpfe), sondern auch an der nur grundsoliden Präsentation. Grafik und Soundkulisse reißen wahrlich keine Bäume aus, auch wenn ich diese keineswegs als enttäuschend einstufen würde. Zu undetaillierte, teils verwaschene Hintergrund- und Bodentexturen, nicht besonders hochauflösend dargestellte Figuren und auch keine besonders sehenswerten Animationen prägen das Bild. Der ein oder andere nette Spezialeffekt (Licht, Schatten und Feuer) gibt sich zwar schon die Ehre, hievt das Ganze aber nur noch ins Mittelmaß. Da hilft auch der angebotene 60-Hertz-Modus nicht wahnsinnig weiter, auch wenn es sicherlich zu begrüßen ist, dass ein solcher angeboten wird. Ähnlich sieht es beim Sound aus, der zwar nie unpassend daherkommt, aber wenig Berauschendes bietet. Weder Ohrwürmer bei den Hintergrundmelodien, noch sonderlich einpeitschende Rhythmen und auch nicht abwechslungsreiche Soundeffekte dominieren das Geschehen. Gepatzt wird hier zwar nicht, aber für eine mitreißende Spielatmosphäre wurde wiederum auch nicht gesorgt. Eine Spielspaßwertung von 66% prägt dem von mir gewonnenen Gesameindruck am Ehesten Rechnung, denke ich. PLUS ---> Erstaunlich großer spielerischer Freiraum mit unterschiedlichen Handlungssträngen macht das mehrfache Durchzocken reizvoll, spannend und motivierend MINUS ---> Kameraführung öfters nicht voll auf der Höhe, kein Multiplayermodus, einmaliges Durchspielen zu kurz, Kämpfe nicht anspruchsvoll
"Hüte Deine Zunge!" März 10, 2003 Rote Zora 8 aus 10 fanden die folgende Rezension hilfreich
"Way of the Samurai" war das erste Adventure-Game, dass ich mir als PS2-Neuling gekauft habe - und nach anfänglicher Skepsis konnte ich mich dann doch für dieses Spiel sehr begeistern. Das Tutorial ist etwas fad (wie so oft ...) - hat man sich aber erstmal "eingespielt", macht es richtig Spass dem nichtlinearen Verlauf der Handlung zu folgen, und beim Neuanfang gegebenenfalls einen anderen Weg einzuschlagen. Lediglich acht Hauptschauplätze machen das Spiel übersichtlich - die Orte und Personen sind grafisch schön animiert, allerdings verwirrt die manchmal recht unpassende Kameraposition bei den Auseinandersetzungen. Die Kämpfe machen sehr viel Spass - im "leicht"-Modus hat man auch schon am Anfang seine Erfolgserlebnisse, und kann sich dann mit der Zeit spektakuläre Schwerttechniken aneignen.
Super Spiel Januar 1, 2003 2 aus 9 fanden die folgende Rezension hilfreich
Way of the Samurai spielt im 19 Jahrhundert.Mehrere Familien kämpfen über die Vorherschaft über das feudale Japan.Drei dieser Gruppen stehen sich nun am Rokkutsu Pass gegenüber.Als eines Tages ein fremder Samurai in die Auseinandersetzung eingreift,droht die gane Region in einem blutigem Krieg zu versinken. Alles was man im Spiel tut wirkt sich auf das Ende aus,man kann endscheiden,ob man sich den Akadamas(oder so änlich) oder der Korou-FAmilie(oder so ähnlich)anschließt.Man kann sich aber auch keinem der beiden anschließen. Im spiel gibt es über 40 Schwerter und 200 Kampftechnicken. Jedes mal wenn man das Spiel durch hat kann man sich z.B.Neue Klamotten freischaltzen oder neue Tutorials.Man kann sich soger einen Kampf Modus freischalten.Dort kann man gegen den Computer oder gegen einen Freund kämpfen.
Naja... Dezember 7, 2002 7 aus 13 fanden die folgende Rezension hilfreich
Zum Glück hab ich mir WAY OF THE SAMURAI erstmal aus der Videothek ausgeliehen und nicht gleich gekauft. Es ist absolut Geschmackssache ob man auf sowas steht oder nicht. Ich erwartete: - gute Grafik - ein Action-orientiertes Adventure - wenig Gelaber - atmosphärische MusikIch bekam: - Durchschnittsgrafik mit einigen Bugs - viel Gelaber - schlechte bzw. gar keine Sprachausgabe (diese komischen Grunzgeräusche sollen wohl kaum Worte sein...) - nervige und teilweise unpassende Musik Der Vorspann bzw. das Intro sind echt genial, aber das Spiel an sich ist doch eher für beinharte Asien-Freaks, die Wert auf eine dichte Story legen. Man muss echt alles genau mitlesen um gegen Ende des Spiels noch durchzusteigen. Es ist zwar sehr reizvoll sich neue Schwerter anzueignen und die Techniken zu verfeinern, aber so richtig begeistern konnte mich WAY OF THE SAMURAI nicht, obwohl es eine superschöne Atmosphäre hat. Ich würde eher "ONIMUSHA 2 - Samurai's Destiny" empfehlen. Auf jeden Fall zur Probe spielen.
|