Med Sud I Eyrum Vid Spilum End | 
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| Künstler: Sigur Ros Urheber: Sigur Ros Label: EMI Record (EMI)
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Bewertung: 22 Rezensionen Verkaufsrang: 280
Medium: Audio CD CDs/DVDs: 1 Versandgewicht: 0.1 Maße (innen): 5.4 x 4.8 x 0.2
EAN: 5099922872821 ASIN: B0019ZMN5A
Veröffentlichung: Juni 20, 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Versand: Internationaler Versand möglich Zustand: One of the UK's largest independent record stores. We stock an extensive range of singles and albums on CD, vinyl and cassettes. Please allow 7 working days for the items to reach you as they are being shipped from UK. Also if you can please contact us in English this will help speed up any replies. Please note not all UK releases are sealed.
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| Tracks:
| • | Gobbeldigook | | • | Inni mêr syuqur vitteysingur | | • | Gôtan daquinn | | • | Vit spilum eudalaust | | • | Festival | | • | Met sut i eyrum | | • | #ra bâtur | | • | Illqresi | | • | Fljôtavik | | • | Straumnes | | • | All Alright |
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Sigur Rós haben beschlossen, keine Interviews mehr zu geben. Nicht, dass die als eigenbrötlerisch und verschroben geltenden Isländer vorher gesprächig gewesen werden. Seit ihrer Gründung 1994 in Reykjavik trieben sie mit zunehmender Popularität so manchen Journalisten und Mitarbeiter ihrer Plattenfirmen in den Irrsinn. Die Männer von der atemberaubend schönen Atlantikinsel gelten als Kontrollfreaks am Rande der Paranoia. Wie anders Sigur Rós ticken, wie wenig sie Fremde an sich heran lassen, ahnt man beim Anschauen von Heima, eine der besten DVDs der letzten 10 Jahre. Auch wird überdeutlich, wie sehr ihr epischer Post-Rock mit der landschaftlich einzigartigen, mystischen Heimat verbunden ist. Sigur Rós wollen weder sich noch die Welt erklären, sie öffnen mit ihrer Musik Gefühlsräume. Deswegen bleiben auch die Texte verschwommen, interpretierbar. Das ist auch auf Med Sud I Eyrum Vid Spilum Endalaust nicht anders und doch hat sich einiges verändert. Falsett-Sänger Jonsí Birgisson benutzt nach der Kunstsprache Hopelandish - was für Hoffnung steht - und Isländisch nun auch Englisch. Verstehen kann man ihn trotzdem nicht. Dafür aber präsentiert die sich nach Jonsís Schwester Sigurrós (Siegesrose) benannte Gruppe so wenig ausschweifend wie noch nie. Vorgängeralben wie Ágætis Byrjun schwebten Gesamtkunstwerken gleich an einem vorbei. Auf Med Sud I Eyrum Vid Spilum Endalaust, übersetzt Mit einem Brummen in den Ohren spielen wir endlos weiter, aber werden die Songs voneinander gelöst und entwickeln so eine neue Lebendigkeit. Das von Starproduzent Flood (Depeche Mode, U2, Nick Cave) verfeinerte, teilweise mit Orchester und Chor in den legendären Abbey Road Studios (Beatles) aufgenommene Material weist so gänzlich unterschiedliche Charaktere auf. Neben den weiterhin schönen Soundscapes mit ihren Dynamiken kommt es im einst abgeschlossenen Klangkosmos zu wahren Supernovae. Einige Stücke wie die knackige, rhythmische ja heitere Eröffnungsnummer Gobbledigook und das dann folgendeInní Mér Syngur Vitleysingur zappeln vor Enthusiasmus, klingen fast überdreht. Sigur Rós haben tatsächlich den Pop-Song für sich entdeckt, ohne dabei ihre andere, alte Seite zu vergessen: majestätisch hinreißende, verträumte Tracks, die sich bis zu zehn Minuten hinziehen. Das ist Musik, die einen in die innere Mitte führt, die Frieden und Zuversicht ausstrahlt. Ein Opfer gibt es dann doch zu beklagen. Zum ersten Male überhaupt wollten die Skandinavier Arbeit delegieren, und übergaben dem in Berlin lebenden Designer Olafur Eliasson den Auftrag für die Gestaltung von Cover und Konzertbühne. Als sie in die Hauptstadt kamen und das geometrische Figuren-Konzept sahen, reisten sie entsetzt ab. Nun zieren junge, nackte Menschen das Cover, ein Photo namens Highway von Ryan McGinley, dass die Band beim Besuch in einem New Yorker Museum entdeckte. Hübsche Hintern haben die, meinten Sigur Rós, das ist besser, als wenn man unsere komischen Visagen sieht. Das klingt doch mal menschlich. --Sven Niechziol
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| Kundenrezensionen: Gelesen 17 mehr Rezensionen...
Endlos schön... Dezember 15, 2008 M. Haentzsche 0 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ja da sind wir mal wieder bei einem neuen Sigur Ros Album angekommen...daher braucht mann auch nix mehr zu zusagen..habe sie jetzt schon dreimal live gesehen über die Jahre...und bei Hema noch unpluged sie entwickeln sich hervorragend weiter...jedes album ist ein weiterer Meilenstein in der Musikgeschichte ..respekt!!
Traumhaft große Gefühle! November 5, 2008 Chefmaus 68 3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Herzlich willkommen im SIGUR-ROS-Kosmos: Wenn Sie diese isländische Band bislang nur vom Hörensagen kennen, ist dieses Album die ideale Gelegenheit, auf den SIGUR-ROS-Zug aufzuspringen. Und zwar deshalb, weil es von allen Alben dieser Band das eingängigste ist, eine musikalische Entwicklung, die seit VON über AGAETIS BYRJUN, ( ), TAKK und HVARF/HEIM konsequent fortgeführt wurde. Gut - wer AGAETIS BYRJUN und ( ) kennt und liebt, wird zunächst enttäuscht werden, weil die epischen Klanggemälde aus unendlichem Gitarrenhall zu Gunsten fast kammermusikalischer Instrumentierung mit rein akustischen Instrumenten wie Konzertgitarre, Piano und Streichern gewichen sind. Der Optimismus der ersten vier Titel ist für SIGUR ROS ebenso ungewohnt wie die radiotaugliche Länge der Stücke von 3 - 4 Minuten - ich sage bewusst: ungewohnt, NICHT schlecht. Wobei die Stärken dieses Albums trotzdem erst in der zweiten Hälfte zu finden sind. Angefangen beim fast sakral klingenden Epos "Festival"; konsequent dann beim Höhepunkt "Ara Bátur": ein neunminütiger Traum mit komplettem Orchester und Chor, der so gekonnt die Grenze zum Schmalz umschifft, dass man schon ein Herz aus Stein haben muss, um beim Hören nicht wahrhaft feuchte Augen zu bekommen. So habe ich mich zuletzt nach dem Kinofilm "Wie im Himmel" gefühlt: zutiefst berührt! Die Ruhe dieses Meisterstückes setzt sich in den abschließenden vier Titeln fort, die absolut herausragend sind: gefühlvolle, eher meditative und introvertierte Perlen. Okay - wirklich dramatische Momente wie beim überragenden "Popplagid / Untitled 8" vom namenlosen Album ( ) findet man hier nicht - aber das ist eben die Entwicklung dieser einzigartigen Band. Der neu Hinzugekommene sei hiermit eingeladen, sich über dieses Album Stück für Stück zurückzuhangeln zu den Vorgängeralben, bis er beim grandiosen Postrock von AGAETIS BYRJUN angelangt ist - es lohnt sich wirklich. Und - noch ein Hinweis: das gesungene Isländisch (bzw. die Fantasiesprache Hopelandish) lässt sich ebenso gut anhören wie Englisch und ist überhaupt keine Hürde für unsere sprachlich doch recht eingeschränkten Hörgewohnheiten.
Sigur Rós und die Entdeckung des Pop September 28, 2008 Der Jens (Rheinland-Pfalz) 9 aus 10 fanden die folgende Rezension hilfreich
Nach über zehn Jahren gepflegter Melancholie und der Schönheit einer virtuoser Depression mit nur wenigen fröhlichen Akzenten betreten die Isländer neue Pfade, ohne die Erfolgreichen verlassen zu haben. Auf "Me su í eyrum vi spilum endalaust" klingen Sigur Rós zum Teil ungewohnt poppig und auch heiter, ohne daß man auch nur einmal das Gefühl bekommt, man hätte es hier mit etwas Fremden zu tun. Das eröffnende "Gobbledigook", welches auch zur vorab erscheinenden Single ausgewählt wurde, klingt wie eine Vorstellung Islands derer, die nie dort waren. So muß in den Dörfern klingen, in denen man so feiert, wie man es auf der DVD "Heima" erleben konnte. Recht traditionell, eigenwillig, eine Melodie, die von Jung und Alt vorgetragen wird - die Nummer an sich bleibt Geschmacksache: ich selbst kann ihr trotz des positiven Vibes weniger abgewinnen. Mit "Inní mér syngur vitleysingur" und "Vi spilum endalaust" demonstrieren Sigur Rós ihr Verständnis von Popmusik - relativ kurze Nummern, eingängig und mit positive Grundstimmung - Sigur Rós mal anders, aber es gefällt. Insgesamt überzeugt diese Entwicklung, denn auch wenn "Takk..." ein tolles Album ist, mussten die Isländer nun an ihrer Musik arbeiten, um sich nicht ständig selbst zu zitieren. Daß das Quartett aber weiß, was sie berühmt gemacht hat, erlebt man dann mit dem längsten Stück "Festival" und dem unwesentlich kürzeren "Ára bátur". Songs in bester Tradition, auch wenn auffällt, daß diese im Vergleich zu den vergangenenen Jahre noch stärker von "Jónsi" Birgissons Gesang getragen werden. "Gó an daginn" ist einer dieser sphärischen Tracks mit Gesang, "Straumnes" ein eben solcher ohne. "Íllgresi" ist eine eher akustische Nummer, im Zentrum stehen hier die Gitarre und der Gesang, die Streicher bleiben im Hintergrund. "Me su í eyrum" vereint in weniger als fünf Minuten den bewährten Sound der Isländer, mit ruhigem Beginn und lauterem Ende - vielleicht etwas zu stark komprimiert, hier fehlt es an Entwicklung. Eines meiner persönlichen Lieblingstücke ist "Fljótavík". Die perfekte Symbiose aus Wehmut und Schönheit. Vielleicht der ergreifendste Titel auf "Me su í eyrum vi spilum endalaust". Dabei dauert es nicht einmal vier Minuten: eines der Charakteristiken dieses Albums, daß Sigur Rós nicht immer Überlänge benötigen, um zu verzaubern. Ein weiteres Novum stellt der Schlußsong "All Alright" dar: hier singt Jón ór Birgisson erstmals auf Englisch, wobei man sagen muß, hätte ich das vorher nicht gewusst, hätte ich's nicht rausgehört. Ein sentimentaler Abschied (es geht um die Partnerschaft zu seinem englischsprachigen Freund) eines stimmigen Albums, das sowohl Bewährtes als auch Mut zu Neuem vereint und damit letztendlich überzeugen kann.
Sigur Ros wieder einmal in Bestform September 3, 2008 ingo giertz (rostock) 9 aus 10 fanden die folgende Rezension hilfreich
Für mich haben Sigur Ros mittlerweile den Status der Unfehlbarkeit erreicht. Und auch ihr neuestes Opus unterstreicht diese Aussage. Die vier sympathischen Isländer können einfach nichts verkehrt machen. Beim ersten Hören dachte ich anfangs, die Jungs haben irgendwelche Drogen genommen. Das Tempo, das sie anfangs einschlugen, war für ihre Verhältnisse schon rasant. Gobbeldigook klingt aber auch nach dem x-ten Hören immer noch nach den perfekten Opener für ein solches Album. Glaubte ich zuerst noch, das wird das `härteste`Sigur Ros Album, wurde ich schon wenige Lieder später eines Besseren belehrt. Sie bleiben ihrem Stil treu. Was langweilig klingen mag. Doch Sigur Ros fügen dem immer wieder eine neue Facette hinzu. Sie verpacken ihre meist schwermütig klingenden Klanggebilde in wechselnde Farben. Sicher mag es für manch einen Hörer schwer sein, ein komplettes Album zu hören. Doch verpassen diese die Überraschungen, und gerade auf diesem neuen Album mit dem unaussprechlichen Namen. Gerade Festival ist ein typisches Beispiel. Erst meint man, die Grundidee schon auf einem früheren Album gehört zu haben. Doch dann gibt es eine Wende, man glaubt schon, beim nächsten Lied angekommen zu sein. Irrtum. Von da an aber regiert wieder die unverkennbare, manchmal quieschig klingende Stimme und das Klavier und Akustikgitarre. Und man ist wieder angekommen in der Welt von Sigur Ros wie wir sie kennen. Und die einen gefangen nimmt von der ersten Sekunde an. Diese Musik kann man nicht erklären. Sigur Ros fühlt man beim Hören. Dafür gibt es keine Worte. Ihre im letzten Jahr erschienene DVD ist da schon hilfreicher. Ich denke, dieses Album wäre trotzdem ideal für Einsteiger. Die anderen lieben Sigur Ros eh schon für ihre Musik. Und der Rest? Soll eben hören, was sie wollen. Aber sie verpassen eine Menge. Garantiert.
Immer noch einzigartig, aber nicht ganz so gut, wie die letzten Alben September 2, 2008 der Toni 2 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Sigur Ros öffnen sich mit "Med..." neuen Klangwelten, vereinen aber auch alle Elemente, für die man sie liebt. Einerseits das wunderschöne Titelstück, die Akustikballade "Ilgresi", sowie die Klangsphären "Festival" und "Ara Batur" zeugen immer noch von Intensität und Ideenreichtum. Ein Album für Genießer, die gerne in andere Klangsphären eintauchen. Leider fehlt aber auch das konzepthafte, das Ineinandergreifen der Songs, was Sigur Ros so ausmachte. Es sind verdammt gute Songs enthalten, diese haben aber leider nicht viel miteinander gemeinsam. Somit ist das Album auch sehr abwechslungsreich ausgefallen, aber eine bestimmte Grundstimmung will dieses mal leider nicht entstehen. Dafür kann man sich aber an die ein oder anderen neuen Elemente im Klangkosmos von Sigur Ros umso mehr erfreuen und sich auf ein immer noch einzigartiges Klangerlebnis einlassen, welches lebhafter als je zuvor ist. Gänsehaut können Sigur Ros nach wie vor immer noch erzeugen.
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