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Warriors [UK-Import]

Warriors [UK-Import]

vergrössern vergrössern 
Regie: Peter Kosminsky
Schauspieler: Ioan Gruffudd, Branka Katic, Cal Macaninch, Jodhi May, Simon Shepherd
Studio: 2 Entertain Video

Kaufen Neu: EUR 23,00

Menge 2 Erhältlich


Neu (4) ab EUR 23,00

Bewertung: 5.0 von 5 Sternen 22 Rezensionen
Verkaufsrang: 1134

Format: Pal, Import
Sprache: Englisch (Original Language)
Medium: Videokassette
CDs/DVDs: 1
Zahl Der Einzelteile: 1
Laufzeit: 170 Minuten

EAN: 5024165834718
ASIN: B00004D08G

Freigabe-Datum: 1999
Veröffentlichung: November 29, 1999
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Versand: Internationaler Versand möglich
Zustand: Achtund DVD! Nagelneue Import (EU) Ausgabe, English gesprochen mit ausblendbaren Holländischen Untertiteln! Versand aus die Niederlanden! Lieferung in 3 bis 5 Tage. Keine Deutsche Sprache!

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Kundenrezensionen:   Gelesen 17 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Mutiger Film...erstklassige Darsteller   August 10, 2008
L. Tomaschek (Bamberg)
Habe den Film gestern zum 1. Mal gesehen und wünschte mir, es gäbe ihn auch mit ordentlichen deutschen Untertiteln.
Was er hinterlässt: Sprachlosigkeit, Ergriffenheit..
Erbarmungslos, ohne zu übertreiben und Effekthascherei schildert er das Elend des Krieges, Ohnmacht, Wut und Verzweiflung sowohl der Zivilisten als auch der Soldaten.
Er hinterlässt aber auch gemischte Gefühle, denn manchmal wünschte man sich, die UN Soldaten hätten schießen dürfen...., was den Anti Kriegsfilm eigentlich ins Gegenteil verkehrt. Zerbrochen sind die Soldaten an ihrer Ohnmacht. Da wird es einem ein bisschen warm ums Herz, wenn Private Alan den Jungen in den Panzer rettet und 5 min später eiskalt, wenn sie ihn als Kriegsgefangenen einer serbischen Streife ausliefern müssen, wissend, welches Schicksal ihm blüht... man hält sich ebenfalls die Nase zu, wenn Alan auf den Lastwagen mit den Leichen klettert...man spürt die Verzweiflung der jungen bosnischen Soldatin bei ihrem "help me", während "only the most seriously wounded" eine Chance auf Hilfe durch die UN haben. Dieser verzweifelte Appell "Come on board!!" an die Soldaten, während sich die attackierten Flüchtlinge in den Wald schlagen müssen...eskortiert von einer einzigen jungen mutigen Frau mit Gewehr.

Ich hab schon lange bei keinem Film mehr heulen müssen, da wars dann wieder soweit...als Feeley am Bett von Amiras Mann sitzt! Als er sich zum Schluss die Pistole an den Kopf hält, als Loughrey sein Kind, für das er nichts empfinden kann in den Arm nimmt...
Keine Sa. Abend Kost....aber ein "Must Have" in der Filmsammlung. Dieser Film geht unter die Haut.



5 von 5 Sternen Eingebrannt...   September 6, 2007
Thilo Schröder
hat sich mir dieser Film,erstmals gesehen im deutschen Fernsehen auf N als 2-Teiler.Ich sehe es noch genau,wie ich zu meiner Frau lief und sagte:"Schalt mal um,das musst du gesehen haben!".Unsere Gefühle schwankten echt zwischen Kotzen und Heulen! Wir dachten nur: "Ich kannn nicht mehr!" So intensiv,real und beklemmend wie kein zweiter. Noch heute verfolgen mich die Bilder und ich bekomme Gänsehaut,wenn ich nur dran denke,obwohl ich mich bisher nicht traute,einen 2. Versuch zu wagen.Absolut sehenswert,Oscar-reif und darum umso trauriger,dass das Thema offiziell verschwiegen wird und es den Film nicht auf DVD gibt!


5 von 5 Sternen Beklemmend   Dezember 27, 2006
Ingrid Böttcher
5 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich habe diesen Film vor Jahren im TV auf Deutsch gesehen und über die beeindruckende Realität zum Schluß des 2Teilers nur noch geweint.
Nun konnte ich den gleichen Film im englischen Original vor ca. 2 oder 3 Jahren aus dem TV aufnehmen und hüte diese beiden Videocasetten wie einen Schatz, da dieses Original noch beklemmender ist als die deutsche Version.
Ich frage mich, warum dieser Film nicht fester Bestandteil als Lehr- und Anschauungsmaterial in Schulen und beim Militär und BESONDERS BEI DEN VERANTWORTLICHEN POLITIKERN! aufgenommen wird.
Zur gleichen Kategorie zählt "Welcome to Sarajevo", der unlängst im TV lief, in der Programmzeitschrift aber zum falschen Zeitpunkt angekündigt wurde.
Ich hatte einfach nur Glück, ihn, wie bei solchen Filmen üblich mitten in der Nacht! zu erwischen.
Ich kann einfach nur jedem raten, sich diese beiden Filme anzusehen.
Wer heute noch durch das ehemalige Kriegsgebiet fährt, kann sich auch nur ansatzweise vorstellen, was dort alles passiert ist.
Krieg ist immer furchtbar, aber was auf dem Balkan abging, spottet jeder Beschreibung. Es war, als ob es keine Genfer Konventionen, Menschenrechte oder dgl. geben würde. Lernt die Menschheit denn nie dazu???



5 von 5 Sternen Ein Meilenstein in der Geschichte der Kriegsfilme!   Dezember 22, 2005
Benny (Nordrhein-Westfalen)
19 aus 19 fanden die folgende Rezension hilfreich

Zu schade, dass dieser Spielfilm mittlerweile nur noch schwer erhältlich ist. Er hätte es verdient, viel stärkere Beachtung in der Öffentlichkeit zu finden. Vermutlich ist er zu wenig massenkompatibel und zu unangenehm in seiner Aussage, als dass er für eine Oscar-Nominierung in Frage gekommen wäre. Denn die hätte ohne Zweifel ihre Berechtigung gehabt...

Der Film porträtiert einige junge britische Berufssoldaten, die unerwartet aus ihrem Alltagsleben gerissen und im Rahmen einer UN-Blauhelm-Mission ins kriegsgebeutelte Bosnien des Jahres 1992 entsendet werden. Dort erleben sie hautnah mit, wie paradox es ist, "Friedenstruppen" in einem unerbittlichen und grausamen Bürgerkrieg einzusetzen. Sie stehen zwischen allen Fronten, werden Zeugen von "ethnischen Säuberungen" und sehen, wie wehrlose Zivilisten - darunter kleine Kinder - von gewissenlosen Milizen massakriert werden. Das substanzlose UN-Mandat jedoch verbietet ihnen jede Form militärischen Eingreifens. Den Soldaten sind die Hände gebunden, sie sind zum Zuschauen verdammt.

Der Schlussteil widmet sich dem zivilen Leben der Soldaten nach Ende des sechsmonatigen Einsatzes. Eindrucksvoll wird deutlich, wie stark die meisten von ihnen unter den traumatischen Erlebnissen zu leiden haben. Ihr Leben hat sich für immer gewandelt. Sie werden aufgezehrt von Schuldgefühlen gegenüber den Kriegsopfern, die sie tatenlos ins Verderben laufen lassen mussten.

Der Film ist geradezu erschreckend realistisch. Er wurde gedreht auf der Grundlage von Erzählungen echter Soldaten, die für die UN in Bosnien gedient haben. Wenngleich die handelnden Personen erfunden sind, so spielt die Geschichte vor dem Hintergrund tatsächlicher Begebenheiten. So ist beispielsweise das unfassbare Massaker von Ahmici vom April 1993 dargestellt.

Der Zuschauer wird angeregt, über einige Fragen nachzudenken. Wie betreibt ein zusammenwachsendes Europa Krisenmanagement in einem Krieg vor der eigenen Haustür? Kann man Frieden in einer Region "erhalten", in der es ihn gar nicht gibt? Darf man jungen Menschen den Auftrag erteilen, Augenzeuge von Kriegsverbrechen zu werden und ihnen gleichzeitig auferlegen, nichts dagegen zu tun? Die Antworten muss sich ein jeder selbst geben.

"Warriors" schockiert und sensibilisiert zugleich und kommt dabei ohne Effekthascherei aus. Er gehört fraglos zu den besten je gedrehten Kriegsfilmen und ist uneingeschränkt empfehlenswert.


5 von 5 Sternen Sehr zu empfehlen!!!   Juni 16, 2005
3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich

Dieser Film zeigt eigentlich die Sinnlosigkeit, warum Soldaten innerhalb eines Mandats,bei dem sie nicht tätig werden dürfen,Gefahren und psychischem Druck ausgesetzt werden.Ich selber war Jahre nach dem Krieg in Jugoslawien, in umkämpften Gebieten und es war für mich damals schon erschrecken zu sehen,was diese " Ethnische Säuberung" angerichtet hat,aber für Soldaten und Personen,die dort zum Einsatz beordert waren,muß es die Hölle gewesen sein und das zeigt dieser Film schonungslos.Die Ohnmacht,taten zu sehen,aber nicht eingreifen zu DÜRFEN.Ich kann den Film nur empfehlen.

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