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Chocolat

Chocolat

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Regie: Lasse Hallström
Schauspieler: Johnny Depp|juliette Binoche
Studio: Euro Video

Kaufen Gebraucht: EUR 1,74

Menge 1 Erhältlich


Gebraucht (11) ab EUR 1,74

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 97 Rezensionen
Verkaufsrang: 1053

Format: Hifi Sound, Pal
Sprachen: Englisch (Original Language), Französisch (Original Language)
Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren
Medium: Videokassette
Seitenverhältnis: 4:3
Laufzeit: 121 Minuten
Versandgewicht: 0.6
Maße (innen): 7.8 x 5 x 1.3

EAN: 4009750143803
ASIN: B00005QFDP

Freigabe-Datum: Januar 5, 2001
Veröffentlichung: November 29, 2001
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Zustand: Geringfügige Gebrauchsspuren - kaum Abriebe und Anstoßungen an der Hülle - 2001 - Versand, gern auch ins Ausland, in fester Versandtasche - ab dem 3. Artikel Versandrabatt!

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
Bei Filmen wie Chocolat ist man immer gut beraten, seine intellektuellen Kapazitäten zu entspannen und einfach die reichlich dargebotenen Sinnesfreuden zu absorbieren. Sei es das überwältigende Lächeln der Chocolaterie-Besitzerin Juliette Binoche, wenn sie einen neuen Kunden begrüßt oder eine berauschende Tasse würziger, heißer Schokolade, oder die betörende Gitarre des irischen Zigeuners, der von Johnny Depp (Don Juan De Marco) gespielt wird.

Robert Nelson Jacobs hat Joanne Harris populären Roman für sein Drehbuch adaptiert, das von Lasse Hallström (Gottes Werk und Teufels Beitrag) liebevoll in Szene gesetzt wurde. Der Film behandelt vertrautes Terrain und bedient sich hinlänglich bekannter Metaphern, die selbst für ein Kind leicht zu verstehen sind, so dass es kaum überraschte, dass einige Kritiker ihn mit mordlustiger Inbrunst verrissen haben. Aber deren Einwände gingen am Kern der Sache vorbei. Vertrautheit und einfache Metaphern können sehr schön sein, wenn sie in einem Märchen präsentiert werden, dass so einladend warmherzig ist, wie dieses.

Vom Schicksal geführt, lässt sich Vianne (Binoche) mit ihrer Tochter Anouk (Victoire Thivisol) im Winter 1959 in einem ruhigen französischen Dorf nieder. Ihre neu eröffnete Chocolaterie wird schnell zur Attraktion, aber auch zur Quelle der Angst, denn Viannes außergewöhnliche Fähigkeiten, die Leidenschaften der Bewohner neu zu entfachen, drohen die repressiven dörflichen Traditionen zu unterwandern. Der frömmlerische Bürgermeister betrachtet Vianne daher als den Feind. Der Krieg, den er gegen sie führt, erreicht seinen Höhepunkt mit der Ankunft der "Flussratten", wie er die Zigeuner nennt, die von Roux (Depp) angeführt werden. Roux und Vianne fühlen sich direkt zueinander hingezogen.

Eingeflochten in die Geschichte sind ausgezeichnete Nebenhandlungen, in denen es um eine misshandelte Ehefrau (Lena Olin, Die neun Pforten), eine ältere Dorfbewohnerin (Judi Dench, Shakespeare In Love) und deren entfremdete Tochter geht. Mögen auch Teile des Films etwas bedauerlich sein (ohne Molinas exzellente Performance, wäre der Bürgermeister zweifellos zur Karikatur verkommen), sind dessen Feinheiten oftmals herausragend. Chocolat erinnert den Zuschauer an die einfachen Freuden des Lebens und lädt ihn ein, diese zu genießen. --Jeff Shannon


Kundenrezensionen:   Gelesen 92 mehr Rezensionen...

5 von 5 Sternen Schön!   Dezember 25, 2008
Knoepfchen
Der Film ist echt traumhaft schön, eben mit französischem Charme ;)
Vielleicht etwas, ein kleines wenig, zu lang geraten, aber Dank der bezaubernden Hauptdarstellerin sieht man großzügig darüber hinweg ;)



4 von 5 Sternen Ein Biss für mehr Lebensfreude   November 5, 2008
Dr. R. Manthey
3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich

In Abhängigkeit vom Grad der eigenen intellektuellen Verspanntheit wird man diesen Film entweder mögen oder ablehnen. Gezeigt wird uns ein Märchen für Erwachsene, das kein Klischee auslässt. Wer also Märchen nicht mag oder es nicht ausstehen kann, wenn sich alles am Ende zum Guten fügt, der möge sich den Film ersparen. Die anderen werden sich mit ihm wohl fühlen.

Der Wind pfeift kalt durch die Gassen von Lansquenet-sous-Tannes als Vianne und Töchterchen Anouk mit ihren Koffern hier eintreffen und beschließen, dass sie die ehemalige Patisserie kaufen und in eine Chocolaterie umwandeln wollen. Dies aber ist ein Eingriff in die bisherige Lebensweise des Städtchens, das diktatorisch vom Bürgermeister Comte de Reynaud regiert wird. Mitten in der Fastenzeit verteilt Vianne aus einem unerschöpflichen Fundus ihre Süßigkeiten und bringt damit die Mehrheit der blutarmen Gemeinde gegen sich auf.

Doch die süße Sünde hat eine starke Anziehungskraft. Und Zurückhaltung war noch nie eine herausragende Eigenschaft des Menschen. Schokolade steht in diesem entzückenden Film für Lebensfreude und Genuss. Sie siegt über Bevormundung und Einförmigkeit.

Lasse Halström inszenierte dieses Märchen auf sehr konventionelle, aber liebenswerte Art. Von den allesamt hervorragend spielenden Darstellern fasziniert vor allem Juliette Binoche als attraktive Vianne.

Fazit.
Ein wunderschöner Märchenfilm, der auch als solcher klassisch in Szene gesetzt wurde. Sehenswert.

Die DVD ist in Ordnung. Das Bonusprogramm enthält jede Menge Interviews und die Entstehungsgeschichte des Films.



3 von 5 Sternen Quatsch mit Schoko-Soße?   Oktober 17, 2008
Melanie Holtmann (Utopia)
3 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich liebe Schokolade. Ich brauche Schokolade. Und "Chocolat" macht Lust auf Schokolade. Blöderweise ist das fast alles, was der Film mit mir veranstaltet hat. Die Themen - Intoleranz, Bigotterie und all die anderen kleinen und größeren Leiden unserer Zeit - werden derart plakativ und unter so kurzsichtig-einseitiger Parteinahme ins Schokosüppchen getunkt, dass mir dabei schon fast schlecht wurde. Vorher ist alles hässlich - Frauen werden geschlagen und sexuell unbefriedigt schrubben geschickt, der verknöcherte Graf diktiert als verbitterter Despot sogar dem jungen Duckmäuserpfarrer die Predigten, herumreisende Zigeuner werden geächtet, Töchter reden nicht mehr mit ihren Müttern und umgekehrt und überhaupt. Alles wird denunziert, und plopp, ein bisschen Schoko drüber und schon löst sich der Knoten: Gott ist tot, es lebe die Schokolade. Dazwischen heilt Mutter Schokolata, pardon, Vianne, mit sanfter bis beharrlicher Zuwendung die Leiden der emotional schwer angekrüppelten Bevölkerung. Wäre die Gute nicht mit Schokolade angekommen, sondern mit der Frohen Botschaft, hätte sich das halbe Kinopublikum wahrscheinlich übergeben im Angesicht solch frohgemut selbstgerechter Simplizität. Der Effekt bleibt trotzdem derselbe, irgendwie. Das Ganze ist magisch, und die Magie hat natürlich im Kino einen besonders privilegierten Platz. Aber hier wird daraus ein fast schon gewaltsamer Akt der Bekehrung. Das schmeckt mir nicht so besonders.

Mir fällt da zum Schluss der berühmte Marie-Antoinette-Spruch mit dem Kuchen ein; irgendwie gebärdet sich der Film wie ein Kommentar dazu. Oder ich rede gerade Unsinn. Jedenfalls: Ich bin mir ziemlich sicher, dass man "Chocolat" nicht ganz so heiß herunterschlucken sollte, wie die Schokolade angerührt wird. Drei Sterne gibts trotzdem, wegen der Schokolade, wegen Judi Dench, wegen Juliette Binoche und trotz Johnny Depp. Basta.



4 von 5 Sternen Ein sinnliches Vergnügen...   September 25, 2008
S. Graf (Steiermark)
Sofort taucht man in die Atmosphäre dieses kleinen Städtchens ein....und bekommt Lust auf Schokolade!
Eine wunderbare Geschichte über Lust und Freude am puren Leben und auch die vielen inneren Konflikte, die dies mit sich bringt...denn in dieser Geschichte wimmelt es nur so vor (überzogenen) Klischees an typischen Charaktere von übertriebenen katholisch-religiösen-sittsamen Typen bis zu wild streunenden Zigeunern.
Eine Sache stört mich aber:Johnny Depp...so sehr er mir auch gefällt...in diesen Film passt er nicht.
Wobei mir nicht so recht klar ist, ob es daran liegt, dass er seine Rolle so schlecht spielt oder einfach nur die falsche Besetzung dafür ist; denn leider, sein Auftritt zerstört die Stimmung des ganzen Filmes.Daher nur vier Sterne.
Was die Altersangabe betrifft: ab 6 Jahren finde ich nicht gerade passend...ich bin zwar nicht prüde, aber im Film gibt es doch ein oder zwei angedeutete leidenschaftliche Liebes-/Bettszenen, die bei Kindern in diesem Alter eventuell etwas Unklarheit hinterlassen könnten... also 10/12Jahre finde ich ideal. ( natürlich kann das nur jede Familie für sich entscheiden)ansonsten ist der Film harmlos,nett,schön.
Sehr interessant auch die Herstellung, Prozederes, wunderbaren Zutaten,tolle Rezepte(als Extras),..
Auf jeden Fall sehenswert! Schokolade nicht vergessen!



5 von 5 Sternen Johnny Depp mal ganz anders   Juli 29, 2008
mongeri
0 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ein sehr sinnlicher Film, ohne wirkliche Hochs und Tiefs.
Johnny Depp mal ganz anders. Nicht als "Psychopat" oder "etwas Verrückter", sondern eigentlich ungewohnt normal. :-)
Steht ihm allerdings sehr gut diese Rolle. Könnte ruhig öfter so sein. Ich kann den Film nur empfehlen, da ich ihn sehr, sehr romantisch und (wie schon erwähnt) sehr sinnlich fand.


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