Die fabelhafte Welt der Amélie | 
vergrössern | Regie: Jean-pierre Jeunet Schauspieler: Audrey Tautou|mathieu Kassovitz Studio: Universal/Polygram
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Bewertung: 225 Rezensionen Verkaufsrang: 1040
Format: Dolby, Pal, Surround Sound, Widescreen Sprache: Deutsch (Original Language) Bewertung: Freigegeben ab 6 Jahren Medium: Videokassette Laufzeit: 117 Minuten Versandgewicht: 0.6 Maße (innen): 7.9 x 5 x 1.2
EAN: 3259190548930 ASIN: B00005V17C
Freigabe-Datum: 2001 Veröffentlichung: April 25, 2002 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: In wirklich sehr gutem Zustand! Versand umgehend in Luftpolster-Verpackung!
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Sie können Die fabelhafte Welt der Amélie einfach als hübsche Liebesgeschichte betrachten; dabei würde Ihnen allerdings ein Stück großartigen Kinos entgehen. Genau genommen erblüht die Romanze sowieso erst in der zweiten Hälfte des Films und auch dann auf recht unkonventionelle Weise. Mit dem Gebrauch von Spezialeffekten, um den inneren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, könnte man Amélie auch als eine französische Ausgabe von Ally McBeal ansehen -- aber im Gegensatz zu Ally McBeal ist Amélie über den Mangel an Männern in ihrem Leben nicht frustriert. Im Gegenteil -- der Gedanke an Sex amüsiert sie eher. Einfache Freuden wie das Knacken der Karamelhaube einer Crème brûlée geben Amélie die sinnliche Befriedigung, die sie braucht, und ihr Dasein im Paris der Träume und Fantasien ist von märchenhafter Sentimentalität gekennzeichnet. Mit Jean-Pierre Jeunets wunderschöner Interpretation des Pariser Lebens, inklusive der lebhaften Farben, die man vom Regisseur von Delicatessen erwartet, muss dieser cineastische Leckerbissen für das Pariser Fremdenverkehrsamt Wunder gewirkt haben. Hier haben wir es allerdings mit mehr als nur einem Film zum Wohlfühlen zu tun. Amélie strahlt einen interkulturellen Reiz aus; diese feenhafte Frau ist ein Symbol unserer Zeit. Der Film spielt zur Zeit von Prinzessin Dianas Tod, und Amélie ist von der Idee besessen, der Welt das Gute wiederzugeben -- eine Mutter Teresa Frankreichs zu werden. Der Film bietet zu keiner Zeit ein Motiv für diesen Wunsch, Gutes zu tun. Wie alle großen Märtyrer ist und macht Amélie einfach das, was sie will, um anderen Freude zu bereiten. Sie erwartet keinen Dank für ihren Liebesdienst; sie verbirgt sich im Schatten und empfindet tiefe Befriedigung aus dem Bewusstsein heraus, dass es ihr mal wieder gelungen ist, jemandes Leben ins Positive zu verändern. Im gnadenlosen Klima unserer heutigen Zeit, das von der Unfähigkeit genährt wird, Menschen das Miteinander zu ermöglichen, in der wir die Sorgen und die Einsamkeit unserer Mitmenschen ignorieren, kommt Amélie Poulains Selbstlosigkeit wie eine erfrischende Brise daher. Mit einer starken Besetzung, liebenswerten Charakteren, wunderschönen Bildern und dem typischen französischen Humor, der stark ans Schwarze grenzt, wird Amélie auch Sie einfach verzaubern. --Nikki Disney
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| Kundenrezensionen: Gelesen 220 mehr Rezensionen...
Wunderschön! Oktober 19, 2008 Muggenhorst (Riesa) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ja, Paris ist nicht so sauber und bunt wie hier gezeigt. Ja, der Film hat seine schwachen und kitschigen Momente. Und ja, Audrey Tautou ist mit ihren Bambi-Augen einfach nur hinreißend süß. Na und? Ich liebe diesen Film! Jean-Pierre Jeunets Meisterwerk rückte 2001 wieder nachhaltig ins Gedächtnis, welche verdammt sympathischen Filme in unserem Nachbarland entstehen. Die skurrile Geschichte um die Halbwaise Amélie Poulain, die sich dazu berufen fühlt, unerkannt im Hintergrund als Engel Gutes für ihre Mitmenschen zu tun, ist einfach herzerwärmend. Dabei spart der Film nicht mit schrägen oder auch nachdenklichen Momenten. Der einzige Vorwurf, den man Jeunet (wie auch bei seiner späteren erneuten Zusammenarbeit mit Audrey Tautou, "Mathilde - Eine große Liebe") machen kann - das Endergebnis ist einen Zacken zu lang! Ein paar Kürzungen und Straffungen und dies wäre der perfekte Film geworden. So aber wechseln sich einprägsame Bilder aus dem 18. Arrondissement von Paris mit ein paar Leerläufen (gerade in den Szenen mit dem von Serge Merlin gespielten kranken Maler Raymond Dufayel) ab. Immerhin wird alles geprägt von der großartigen Filmmusik Yann Tiersens, den wunderschönen (wenn auch optisch nachbearbeiteten) Aufnahmen Bruno Delbonnels und den schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten, wobei wieder einmal Jeunet-Spezi Dominique Pinon nicht fehlen darf. Irgendwie hat man nach Anschauen des Films Lust, sofort nach Paris zu reisen, sich ins Café "Deux Moulins" zu setzen und sich von Amélie etwas zu trinken bringen zu lassen, während sich der eifersüchtige Joseph (Pinon) am Nachbartisch wieder einmal Notizen über seine Angebeteten macht und Hypochonder-Königin Georgette (Isabelle Nanty) über ihre neuesten eingebildeten Krankheiten sinniert. Die Bonusmaterialien beider DVDs bieten ein buntes Sammelsurium an Extras, die von Audiokommentaren, Casting-Aufnahmen über diverse geschnittene Szenen und Fotogalerien bis hin zur Polaroid-Parade des "reisenden Gartenzwergs" reichen. Dafür allein volle Punktzahl!
bezaubernd September 7, 2008 L. Michael (Frankfurt/M) Dieser Film ist einfach nur süß. Es ist eine Hommage an die kleinen Dinge des Lebens, die einfachen Freuden. Amelie (Audrey Tautou) beschließt die Welt zu retten und für alle Menschen alles zum guten zu wenden. Nur ihr eigenes ganz persönliches Glück kann sie nicht in die richtigen Bahnen lenken. Wie bekommt unsere gute Fee ihren Traumprinzen? Definitiv einne sehenswerte Liebeskomödie.
Ein fazinirender Film... August 21, 2008 Timo Brandt Bei den vielen Hollywoodkomödien die heute den Markt überschwemmen, denkt man manchmal wahrscheinlich: Liebe, das ist nie wie im Fernsehen. Nie so aufopfernd, oder so pompös, so perfekt, so ehrlich. Dieser Film ist feinfühliger, kleiner und komplizierter. Trotzdem preist er die Liebe in all ihren Varianten: Die Liebe zwischen Menschen, aber auch die Liebe zum Gefühl, zu kleinen Gewohnheiten und nicht zuletzt zu Traumwelten. Und doch ist der Film nicht aufreizend, sondern bleibt auf dem Teppich und übberrascht einen ein ums andere Mal. Man kann, denke ich, 100 Hollywoodkomödien( von denen einige ja auch wirklich gut sind) sehen und nicht an die Liebe glauben, aber ich für meinen Teil konnte es nach diesem Film nicht mehr.
ein zauberhaftes Märchen August 20, 2008 Ulli (Linz) Die fabelhafte Welt der Amélie ist wirklich fabelhaft! Amélie wächst anders auf, als andere Kinder. Von ihrem Vater erfährt sie nur wenig Zuwendung, körperliche Nähe zu ihm erfährt sie nur bei den monatlichen Gesundheitsuntersuchungen die er als Arzt sehr gewissenhaft durchführt. Dabei ist sie jedesmal so aufgeregt, dass der Vater einen Herzfehler diagnostiziert. Aufgrund ihres schwachen Herzen wird sie von ihrer Mutter - von Beruf Lehrerin - zuhause unterrichtet. Kontakt mit andern Kindern oder Menschen hat sie nur selten. So erfindet sie sich ihre Welt. Als erwachsenen Frau versucht Amélie dann schließlich, im Leben der anderen eine Rolle zu spielen. Sie will Teil haben an den vielen Beziehungen der Menschen und fürchtet sich gleichzeitig davor. Als sie sich verliebt veranstaltet sie für den Angebeten eine Schnitzeljagd quer durch Paris. Ihren Vater, der seit dem Tod seiner Frau nur mit deren Grabpflege beschäftigt ist, kann sie nur durch einzigartige Tricks dazu bringen, endlich doch auf Reisen zu gehen. Sie knüpft erstmals Kontakte zu ihren Nachbarn und lässt sich auf neue Begegnungen ein. Besonders liebenswert machen den Film die vielen Kleinigkeiten. Jede Person die vorkommt wird vorgestellt - was sie mag, und was sie nicht mag. Die Kinderwelt der Amélie wird in tollen Bildern vermittelt, so stellt sie sich zB vor, dass Schallplatten wie Crépes gemacht werden und man sieht, wie der Schellack mit dem Holzlöffel aufgetragen wird. Oder Amélie blickt über die Dächer von Paris und wundert sich, wie viele Paare wohl gerade Sex haben. Ein humorvoller, heiterer, lebensfroher Film der einfach gute Laune macht!
Bullshit produit en France.... August 3, 2008 zwibbel 1 aus 20 fanden die folgende Rezension hilfreich
Wie kommt ein Land, das so viel auf gutes Essen, gute Weine, Stil und Geschmack hält, zu solchen "Filmen"? Worin besteht die Faszination einer durchgeknallten, neurotischen Aushilfskellnerin, die während des gesamten öden Films versucht, ihr noch öderes Leben dadurch aufzuwerten, daß sie sich als Möchtegern-Samariterin vorwitzig in das Leben anderer, noch schlimmer gescheiterter Kreaturen einmischt,um gerade an diesen bedauernswerten Wesen ihr unbehandeltes Helfersyndrom auszuleben? Audrey Tatou, eine traurige Kreuzung aus Mireille Mathieu für Arme und einem Streifenhörnchen auf Speed, spielt sich hier wahrscheinlich sogar selbst. Mit Schauspielerei hat dieses therapiebedürftige Herumgehampel jedenfalls nichts zu tun. Bestenfalls könnte man den Film mit einer unseligen Collage aus Dokumentarfilm, Reality-Tv, Seifenoper und einem schlechten Liebesfilm mit dann und wann schockartig schnellen Bildsequenzen gleichsetzen. Da kann man nur hoffen, daß die Franzosen bald mal wieder gescheites Kino produzieren.
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